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Norddeutsche Rundschau

09. Dezember 2016 | 06:52 Uhr

Stadtwerke Itzehoe : Innovative Ideen für Strom und Gas

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Stadtwerke Itzehoe haben fortan eine Doppelspitze: Als zweiter Geschäftsführer nimmt Gregor Gülpen seine Arbeit auf, der das Unternehmen vor allem in Sachen Marketing auf Vordermann bringen will.

Seine Wohnung in Itzehoe hat er schon bezogen, über lokale Gepflogenheiten wie das jährliche Weinfest hat er sich bereits informiert. „Itzehoe hat alles, was eine Stadt braucht“, so der erste Eindruck von Gregor Gülpen (45), der neben Manfred Tenfelde (60), ab sofort seine Arbeit als zweiter Geschäftsführer der Stadtwerke Itzehoe aufnehmen wird.

„Alle, die Strom und Gas verkaufen, stehen in einem harten Wettbewerb“, begründet Aufsichtsratmitglied und Bürgermeister Andreas Koeppen die Neueinstellung. Der zweite Geschäftsführer solle dafür sorgen, die Stadtwerke im Bereich von Marketing und Vertrieb stärker aufzustellen – eine Aufgabe, der Gregor Gülpen gerne nachkommen will: „Ich habe schon einige Ideen, wie wir einen Mehrwert für unsere Strom- und Gas-Produkte schaffen können.“ Einige Angebote könne man beispielsweise zusammenfassen, allerdings wolle er im Moment noch nicht zu viel verraten. Aktuell bieten die Stadtwerke Strom, Erdgas, Wasser, Fernwärme und Internet für Endverbraucher an.

Auch wenn Gülpens Laufbahn als Offizier bei der Bundeswehr begann, sammelte der dreifache Familienvater in den vergangenen 13 Jahren reichlich Erfahrung auf dem Feld der Energiewirtschaft. Er arbeitete im kaufmännischen Bereich und im Controlling bei der RWE-Tochter Mitgas und bei den Stadtwerken Krefeld, bevor er vor gut sieben Jahren kaufmännischer Leiter bei den Stadtwerken Lübeck wurde. „Auch dort gab es eine enge Zusammenarbeit mit Vertrieb und Erzeugung“, so Gülpen.

So soll es seiner Vorstellung nach zukünftig auch in Itzehoe sein. Während kaufmännischer Bereich, Vertrieb und neue Geschäftsfelder in seinen Händen liegen, wird sich Manfred Tenfelde fortan auf die technischen Bereiche konzentrieren. Somit bleibt das Schwimmzentrum weiter in seiner Verantwortung, ebenso der Eigenbetrieb Kommunalservice mit Bauhof und Stadtentwässerung. „Ich kümmere mich sozusagen um die Hardware, Herr Gülpen um die Software“, so Tenfelde.

Wo mögliche Ansätze für die Arbeit seines neuen Kollegen bestehen, dazu möchte sich der langjährige Geschäftsführer nicht äußern. „Ich will Herrn Gülpen da nicht vorgreifen. Er ist hier herzlich willkommen, wir freuen uns auf seine innovativen Ideen.“ Dem schließt sich Aufsichtsratsvorsitzender Sönke Doll an: „Es ist der richtige Zeitpunkt, um die Stadtwerke Itzehoe zu verstärken und zu zeigen, dass wir eine Zukunftsstrategie haben.“

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erstellt am 02.Okt.2016 | 07:40 Uhr

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