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Norddeutsche Rundschau

02. Dezember 2016 | 19:14 Uhr

In Brokdorf beginnt die Eiszeit

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Am Wochenende startet die Saison im Elbe-Ice-Stadion mit der ersten Kinder-Disco / Eintrittspreise bleiben stabil

Ob Schlittschuhlaufen zu cooler Musik, Eisstockschießen, Eishockey oder Kindergeburtstage auf dem Eis – im Brokdorfer Elbe-Ice-Stadion (EIS) steht die neue Saison vor der Tür. Auch im Winter-Halbjahr 2016/17 wird es neben dem öffentlichen Eislaufen wieder eine Menge spannender Aktivitäten geben. Eröffnet wird die Saison am ersten Wochenende mit einer neuen Veranstaltung. Am Sonnabend, 15. Oktober, ab 14.30 Uhr, können die kleinsten Gäste zur Eröffnung ihre Runden zur Musik drehen. „Bei unserer ersten Kinder-Eis-Disco bieten wir einen Paketpreis aus Eintritt und Schlittschuhen für fünf Euro pro Kind an“, sagt Eismeister Lutz Stüven.

Das eigentlich für das Wochenende geplante „7. Eishockeycamp“ des SV Brokdorf fällt hingegen wegen zu weniger Anmeldungen aus. „Wir hatten nur zwölf Teilnehmer, es hätten aber über 20 sein müssen, damit das Sinn macht.“ Ab Sonntag ist das Eislaufen dann wieder zu den normalen Öffnungszeiten möglich. Insgesamt seien alle Preise für die Saison stabil geblieben bis auf die Hallenmiete, die von 120 auf 130 Euro erhöht werden musste.

Für gute Laune auf dem Eis sorgen wieder die regulären „Eis-Discos. Wechselnde DJs legen dazu die angesagte Musik auf, während die überwiegend jugendlichen Besucher ihre Runden drehen. Auch jahreszeitliche Anlässe werden auf dem Eis begangen. So erscheint am Sonntag, 4. Dezember (16 bis 17 Uhr), der „Nikolaus on Ice“ und versorgt die kleinen Besucher mit einigen vorweihnachtlichen Geschenken.

Das Schlittschuhlaufen zu erlernen oder zu verbessern, ist in dieser Saison ebenso möglich. Die „Eis-Laufschule“ bringt es den Anfängern bei, vertieft das Können aber auch bei Fortgeschrittenen, erstmals am Montag, 31. Oktober. Zusätzlich wurden dafür fünf weitere blaue Robbenfiguren als Laufhilfen angeschafft. „Nun haben wir insgesamt sieben und sieben weitere Pinguine, die das Schlittschuhlaufen für die Unsicheren erleichtern“, so Lutz Stüven.

Eisstockschießen als gemeinschaftliche Gruppenübung wird im EIS gerne von Firmen und Vereinen für Weihnachts- oder Betriebsfeiern genutzt, so auch in dieser Saison wieder an fünf Terminen auf acht Bahnen bei der „Eisstocktrophy“. „Dafür haben wir die Zahl der Eisstöcke von 72 auf 80 erhöht, so dass auf den zehn Bahnen jeder Teilnehmer seinen eigenen Eisstock erhält.“ Gemietet werden kann die Eishalle für Gruppen, Schulklassen und Klassenausflüge oder einen Sportunterricht der anderen Art. Unterdessen hat das Bistro geöffnet und begleitet die Veranstaltungen sowie Kindergeburtstage mit seinem Angebot an Hamburgern, Currywurst & Co.

Zum zweiten Mal nach der vergangenen Saison soll der „Eisstar des Monats“ gekürt werden. „Eisläufer, die durch besonderen Einsatz oder spezielle Aktionen in Bezug auf die Eishalle auf sich aufmerksam gemacht haben, werden monatlich ausgezeichnet“, erläutert der Vorsitzende des Ausschusses für Sport und Soziales, Olaf Stahl, der diese Ehrung organisiert und gemeinsam mit den Eismeistern vornimmt.

Möglich sind in der Halle Eishockey-Punktspiele, „da das Elbe Ice Stadion die Voraussetzungen für einen Punktspielbetrieb erfüllt“, schildert Eismeister Lutz Stüven. So findet die Hobbyliga mit acht Mannschaften aus dem Umkreis wieder statt, die in der vergangenen Saison ausgesetzt hatte. An jedem Wochenende gibt es je ein Spiel über die volle Distanz (Eintritt frei; Termine werden noch bekannt gegeben).

Im Vergleich zu den Vorjahren ist nun allerdings am Sonnabend nur bis 16 Uhr für die Allgemeinheit geöffnet, weil die Halle danach vermietet und gut ausgebucht ist. Für die Aufrechterhaltung des Betriebes ist das Personal vom vergangenen Jahr wieder vor Ort. In der Kältetechnik hat die Halle einen neuen, größeren Verdichter angeschafft. „Wir können nun die Eisfläche langfristig stabil aufrecht erhalten“, freut sich Stüven. Und er weist darauf hin: „Wir haben an den Banden noch viele Werbeflächen frei.“ Bislang werben schon 21 Firmen für sich, aber es sind von den insgesamt etwa 200 Metern noch zwei Drittel der Flächen verfügbar. An Heiligabend sowie an Neujahr bleibt die Eishalle hingegen geschlossen. In den Ferien ist das „EIS“ von 10 bis 18 Uhr geöffnet, so dass es nicht nur dann heißen kann: „Fröhliche Eiszeit“.

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erstellt am 11.Okt.2016 | 17:48 Uhr

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