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Norddeutsche Rundschau

28. August 2016 | 02:27 Uhr

Bundesstrasse 5 : Im Juni sollen die Bagger rollen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Verkehrsminister Reinhard Meyer kündigt Start des dreistufigen Ausbaus zwischen Itzehoe und Wilster an. Die Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel begrüßt diesen Schritt.

Weiterer Meilenstein für den Ausbau der Westküsten-Achse B 5: Wie Verkehrsminister Reinhard Meyer gestern in Kiel mitteilte, ist der im Oktober erlassene Planfeststellungsbeschluss für den dreistreifigen Ausbau der Bundesstraße zwischen Itzehoe und Wilster rechtskräftig und damit Baurecht geschaffen. „Unser Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr in Itzehoe bereitet derzeit die Ausschreibungen vor, so dass absehbar im Juni mit den ersten Arbeiten auf diesem knapp neun Kilometer langen Teilstück begonnen werden kann“, so Meyer.

In einem ersten Schritt wird eine Ersatzbrücke über die große Feldwettern errichtet, anschließend die bestehende Betonbrücke abgerissen und eine neue gebaut. Die eigentlichen Straßenbauarbeiten werden gegen Ende des Jahres aufgenommen. Bei dem dreistreifigen Ausbau wird die B 5 von heute acht Meter Breite auf 12,50 Meter ausgebaut. „Damit werden wechselweise Überholmöglichkeiten mit Abschnittslängen von jeweils rund zwei Kilometern geschaffen“, so Meyer. Prognosen gehen davon aus, dass der durchschnittliche Verkehr auf der B 5 bei Itzehoe von aktuell knapp 13  000 Fahrzeugen pro Tag auf etwa 17  600 Fahrzeuge im Jahr 2025 ansteigen wird. Die bisherige Kostenschätzung für den B5-Ausbau zwischen Itzehoe und Wilster von rund 15,5 Millionen Euro wird laut Meyer derzeit überprüft und aktualisiert.

Die Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel hat die Nachricht Meyers erfreut zur Kenntnis genommen. Der Industrie- und Hafenstandort Brunsbüttel sei auf eine gut ausgebaute Infrastruktur angewiesen. Frank Schnabel, Sprecher der Werkleiterrunde, betont: „Wir freuen uns, dass die Landesregierung die hohe Bedeutung der B5 für die gesamte Region nachhaltig unterstützt und nun die Umsetzung des teilweise dreispurigen Ausbaus auf den Weg bringen will.“ Damit werde der Standort Brunsbüttel auch für zukünftige Investitionen noch attraktiver. Denn eine bedarfsgerechte Infrastrukturanbindung sei eine Grundvoraussetzung für Entwicklung.

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erstellt am 13.Jan.2016 | 11:51 Uhr

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