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Norddeutsche Rundschau

04. Dezember 2016 | 00:57 Uhr

Hochkonjunktur in der Backstube

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Wenn am frühen Morgen die meisten Bewohner in der Wilstermarsch noch schlafen, herrscht in der Backstube der Bäckerei Käding in Beidenfleth schon reger Betrieb. Während um drei Uhr bereits im Backofen die Brötchen knusprig gebacken werden, bereitet Heiko Gerulat mit seinen Mitarbeitern die verschiedenen Brote zu. Ein angesetzter Grundteig wird für Graubrot, Bierbrot, Feinschmecker- und Joggerbrot mit den entsprechenden Zutaten verfeinert, die Laibe geformt und gebacken. Dann werden Weißbrote und danach die Spezialbrote wie Kartoffelbrot und Nordkruste gefertigt. Gerulat hat fünf Mitarbeiter in der Backstube beschäftigt und insgesamt 18 Angestellte. „Wir sind Ausbildungsbetrieb und bilden zum Bäcker und zur Bäckereifachverkäuferin aus“, sagt der Bäckermeister.

Sein Bäckerwagen fährt täglich zwei unterschiedliche Überlandtouren und ist auf dem Wochenmarkt in Wilster zu finden. Um 5.30 Uhr startet der Auslieferungswagen auf seine Tour nach Brokdorf und Wewelsfleth, um Kantinen, Gaststätten und den eigenen Laden im Nachbardorf mit frischer Ware zu versorgen.

In der Backstube wird neben den Brotwaren das Kuchenangebot hergestellt. „Wir liefern zum Beispiel die Kuchen für Trauerfeiern im ganzen Kreisgebiet“, erzählt Heiko Gerulat. Er ist einer der wenigen Bäcker, die noch frisch Partybrötchen und Milchkringel (mit und ohne Anis) auf Bestellung herstellen. „Zu schaffen ist das alles aber nur mit moderner Technik“, erklärt Heiko Gerulat. Die Brötchenproduktion hat sich auf den Tag verlagert, und die fertigen Teigstücke brauchen morgens nur noch in den Backofen geschoben werden. Auf den Wagen passen 58 Bleche mit Brötchen, die später auf den Frühstückstischen neben Marmelade, Wurst und Butter stehen.

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erstellt am 22.Aug.2016 | 11:42 Uhr

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