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Norddeutsche Rundschau

04. Dezember 2016 | 19:29 Uhr

Feuer in Wewelsfleth : Heuballen erneut in Flammen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

150 Heuballen verbrennen am Mittwoch in Wewelsfleth. Die Feuerwehr muss am Donnerstag noch einmal ausrücken, um letzte Glutnester zu löschen.

Die 150 Rundballen, die bereits am Mittwoch die Feuerwehren aus Wewelsfleth und Brokdorf in Atem hielten (wir berichteten), beschäftigten gestern erneut die Wewelsflether Wehr.

Am Mittwoch gegen 15 Uhr waren die Heuballen in Brand geraten. Bei Eintreffen am Einsatzort hatte Wehrführer Jürgen Schröder den Alarm-Standard erhöht und die Feuerwehr Brokdorf nachalarmiert. Während eine Wehr am Brandort das Feuer unter Kontrolle nahm und die in einiger Entfernung stehenden Gebäude sicherte, übernahm die andere Wehr das Ablöschen der Ballen auf einer gegenüberliegenden Wiese. Ein Bagger zog die großen, brennenden Rundballen auseinander, die dann von Muldenkippern auf die Weide gebracht wurden. Die Einsatzkräfte waren bis zirka 21 Uhr vor Ort, die Bundesstraße 431 war bis dahin mehrere Stunden gesperrt gewesen. 40 Feuerwehrleute waren im Einsatz. „Wir konnten am Abend beruhigt abrücken und im Gerätehaus die Fahrzeuge aufräumen und neu sortieren“, erklärte Jens Brackert. Der stellvertretende Wehrführer übernahm am Gestern Morgen gegen 8 Uhr die Einsatzleitung, nachdem der Baggerfahrer der Firma Sönke Krey eine erneute Rauchentwicklung und teilweise offene Flammen in den Ballen entdeckt hatte. „Das war aber vorauszusehen und bei der Menge ganz normal“, erläuterte Brackert.

Nach der Sichtung wurde für die Wewelsflether Kameraden ein Gruppenalarm ausgelöst und sieben Feuerwehrleute nahmen mit zwei Löschfahrzeugen die Nachlöscharbeiten auf. Dabei erfasste der Bagger mit dem Sortiergreifer die Ballenteile und schüttelte sie auseinander, während die Löschkräfte die Strahlrohe auf das fest gepresste Heu hielten. Am Nachmittag übernahm Jürgen Schröder die Einsatzleitung und bestätigte als Brandursache eine Heu-Selbstentzündung.

Beim Aufbau der Löschstrecke hatte sich ein Feuerwehrmann eine Bänderdehnung zugezogen. Trotzdem sei der Einsatz routiniert abgearbeitet worden, dankte die Einsatzleitung den Feuerwehrleuten.


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