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Norddeutsche Rundschau

02. Dezember 2016 | 23:27 Uhr

Wintersport : Heißer Tanz auf kaltem Eis

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Positive Bilanz nach der letzten Eis-Disco der Saison: Im Schnitt tummelten sich 710 Besucher im Elbe Ice Stadion in Brokdorf.

Hier herrschte wieder einmal volles Haus zu buntem Licht und angesagter Musik: Auf der Eisfläche in Brokdorf drängelten sich die Besucher. Denn im Elbe Ice Stadion (EIS) lockte die letzte Eis-Disco der Saison die überwiegend jugendlichen Besucher in Massen an, um auf Kufen heiße Runden zu drehen. Zwar waren es nicht ganz so viele wie im vergangenen Monat, als es einen Rekordbesuch gab (wir berichteten), „aber wir sind sehr zufrieden“, sagte Aufsicht Enrico Arndt vom EIS. Er freute sich sehr über Besuch und Verlauf sowie das Benehmen der Besucher. „So ist es ideal. Wir hatten keine Unfälle und keine Vorkommnisse. Sie verhalten sich alle brav“, stellte er fest.

Das bestätigte auch DJ Los Nelsos (Nils-Eric Thoms) in seiner Kabine an der Längsseite der Eishalle. Da konnten die Kids wieder ihre Musikwünsche abgeben und machten davon regen Gebrauch. „Ich habe mehr als 200 Musikwünsche erhalten“, sagte er, „und darunter auch ein paar ausgefallene.“ So wünschte sich ein Mädchen einen Titel für Mary und Katrina aus Bristol, den der DJ in fehlerfreiem Englisch ansagte – und dann auch spielte; in der Hoffnung, dass diese den musikalischen Gruß auch hörten.

Viel Freude hatten auch Farina aus Beidenfleth und Ina aus Büttel auf dem Eis. „Es macht Spaß, vor allem wegen der guten Musik“, sagte Farina. Und natürlich aus einem anderen Grund: „Es sind viele heiße Typen hier“, fand Ina. Deswegen plädierten sie sehr nachhaltig dafür, dass die Eis-Disco auch über den Sommer weiter geführt werde.

Zum Abschluss der Disco-Saison konnten die Betreiber auch Bilanz ziehen. Danach legten die Besucherzahlen der Eis-Disco wieder ein wenig zu, wenn auch die erste Ausgabe im vergangenen Oktober aufgrund technischer Schwierigkeiten entfallen musste. Jeweils am Freitag von 18.30 bis 22 Uhr ging es zur Musik wechselnder DJs wieder rund.
Am 13. November ging es mit 522 Besuchern (inklusive dem öffentlichen Eislaufen tagsüber) noch recht moderat los, steigerte sich dann aber zum 11. Dezember mit 773 Gästen. Der Trend setzte sich auch im neuen Jahr fort: Am 8. Januar waren es noch 632 Besucher, am 12. Februar 960 Gäste und nun am 11. März noch einmal mehr als 660 Teilnehmer. Insgesamt verzeichnete das EIS in dieser Saison 3547 Eisdiscobesucher, was einem Durchschnitt von 710 Teilnehmern pro Veranstaltung entspricht. „Selbst wenn wir durchschnittlich 100 Personen vom öffentlichen Eislaufen abziehen, ist es noch ein sehr gutes Ergebnis“, sagt Enrico Arndt (EIS). „Wenn es voller ist, wird es schwierig, das wäre nicht so schön, denn dann müssen viele bei Schlittschuh- und Essensausgabe am Kiosk warten. Weniger wären auch nicht schön, weil die Mädels und Jungs dann nichts zu gucken hätten.“

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