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Norddeutsche Rundschau

09. Dezember 2016 | 14:43 Uhr

Musik : Habitat-Festival mit neuen Ideen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Zur Veranstaltung mit elektronischer Musik werden vom 29. bis 31. Juli bis zu 5000 Besucher in Hohenlockstedt erwartet. Noch Karten zu haben

Ein friedvolles, kreatives und alternatives Publikum wird Freitag bis Sonntag, 29. bis 31. Juli, im Gewerbe- und Freizeitpark Hungriger Wolf gefeiert. Dort findet zum dritten Mal das Habitat-Festival statt. Auf sechs Bühnen wird gibt es elektronische Musik aller Richtungen. Bis zu 5000 Besucher erwarten die Veranstalter.

Im vergangenen Jahr lief nicht alles rund um das Festival – „auch weil es zu schnell gewachsen war“, sagt Frank Diekmann, geschäftsführender Gesellschafter der Projektagentur Kopf & Steine. Die Hamburger Firma hat sich mit den Gründern Manès Skischally und Andreas Michaelsen aus Kiel zusammengetan und die Organisation übernommen. „Die Gründer brauchten Unterstützung – bei Genehmigung, Verkehrs- und Sicherheitskonzept“. Im Vorwege habe es zahlreiche Gespräche gegeben, um Schwächen zu analysieren und zu beheben, so Diekmann. Wichtig sei es, die Anlieger „mit ins Boot zu holen und zu informieren“. So sind bereits Infoschreiben verteilt worden, auch an die Einwohner des benachbarten Hohenaspe. Außerdem wird die Agentur Kopf & Steine eine Lärm-Hotline einrichten, an die sich Bürger wenden können, die sich gestört fühlen. Und ob die zugelassenen Lärmwerte eingehalten werden, soll in einer Messstation dokumentiert werden, die in Hohenaspe während des Festivals aufgebaut wird. „Wenn die Musik zu laut sein sollte, wird sie leiser gedreht.“

Damit Staus bei der Anreise verhindert werden, gibt es auch ein neues Verkehrskonzept. Hauptanreisezeit der Besucher, die auf dem Gelände auch campen können, ist am Freitag ab 12 Uhr. Die ersten Musiker spielen dann ab 16 Uhr. Die Abreise erfolgt Sonntag sowie am Montag, 31. August, bis spätestens 12 Uhr.

Für die Hamburger Projektagentur ist die Habitat-Veranstaltung auch ein Testballon. Denn es gibt laut Frank Diekmann Überlegungen, dass MS Dockville-Festival, welches Kopf & Steine in Hamburg organisiert, nach Hohenlockstedt zu verlegen. Grund ist die unsichere Situation auf dem Wilhelmsburger Festivalgelände im Hamburger Hafen, das immer nur für zwei Jahre im Voraus von der Stadt zur Verfügung gestellt wird. „Wir wollen jetzt mit einer etwas kleiner en Veranstaltung testen, ob es hier überhaupt geht“, sagt Diekmann. Das Hamburger MS Dockville-Festival für Musik und Kunst wird in diesem Jahr zum zehnten Mal stattfinden, 25  000 Besucher werden erwartet.

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erstellt am 22.Jul.2016 | 04:45 Uhr

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