zur Navigation springen

Norddeutsche Rundschau

06. Dezember 2016 | 23:02 Uhr

Grünes Licht für Gewerbe

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Politiker stimmen Planänderungen zu /Gemeindevertreterin schimpft über Bürokratie wegen Feuerwehrkasse

Die Änderungen des Flächennutzungsplanes sowie von zwei Bebauungsplänen für die Erweiterung des Geländes von Bernhard Peters Fuhrbetrieb im Ortsteil Stadtfeld und die Bestandssicherung der Biogasanlage in einem Sondergebiets des Ortsteils Neufeld sind von der Dammflether Gemeindevertretung endgültig beschlossen worden. Der mit der Planaufstellung beauftragte Stadtplaner Reinhard Pollok vom Büro Günther & Pollok in Itzehoe stellte grundsätzlich fest: „Gegen alle Pläne haben die befragten Behörden und Träger öffentlicher Belange keine Bedenken angemeldet.“ Grünes Licht gab es sowohl von der Landesplanungsbehörde als auch vom Kreisbauamt und der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Steinburg. „Wir können deshalb die anstehenden Beschlüsse guten Gewissens fassen“, stellte Pollok fest.

Beim F-Plan und Bebauungsplan Nr. 5 für die Biogasanlage Neufeld gab es im Gemeinderat bei jeweils fünf Ja-Stimmen auch eine Gegenstimme und zwei Enthaltungen. Dagegen wurden die Pläne für das Gewerbegrundstück Peters in Stadtfeld einstimmig genehmigt.

Die gewerblichen Flächen sollen für den Bau einer neuen Betriebshalle nach Süden hin erweitert werden. Dafür wurde für den größten Teil der Erweiterungsfläche die gewerbliche Nutzung festgeschrieben. Lediglich für den letzten Teil nach Westen hin wird ein Mischgebiet ausgewiesen. Hier soll eine kleinere Lagerhalle erstellt werden. Die Familie Peters hat hier vom ursprünglich geplanten Wohnungsbau für einen zweiten Betriebsleiter Abstand genommen.

Verärgert zeigte sich die Gemeindevertreterin Inge Wachs über die zunehmenden bürokratischen Belastungen für das Ehrenamt. „Den Sch… mach‘ ich nicht mit!“ schimpfte sie gegen die Entscheidung des Landes, künftig die Kameradschaftskassen der Feuerwehren als Sondervermögen für die Kameradschaftspflege“ unter die Kontrolle der Gemeinden zu stellen. Dazu werden haushaltsähnliche Festsetzungen ebenso gefordert wie eine Endabrechnung nach Jahresende. Die Gemeindevertretung legte Wertgrenzen von 500 bis 1000 Euro fest, bis zu denen die Wehrführung bzw. der Wehrvorstand noch entscheiden darf. Hier gab es fünf Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen.


Drei Monate Verspätung beim Breitbandanschluss


„Zum Ausbau des Breitbandnetzes in unserer Gemeinde gibt es keine neuen Infos von den Stadtwerken Neumünster“, musste Bürgermeister Delf Sievers bekanntgeben. Er geht nach wie vor davon aus, dass Anfang 2017 die Leerrohre verlegt werden und das schnelle Internet im Spätsommer des neuen Jahres in der Gemeinde Dammfleth zur Verfügung stehen werde. Nichtsdestotrotz kam der Bürgermeister nicht umhin, schon jetzt eine mindestens dreimonatige Verspätung bei der Realisierung des Breitbandengagements zu beklagen.

Die Gemeindevertretung folgte dem Vorschlag des Bürgermeisters, dem Förderverein Schöpfmühle Honigfleth eine Spende von 100 Euro zukommen zu lassen. Außerdem sprach sich der Gemeinderat für eine Beteiligung Dammfleths an der Aktion „Sauberes Schleswig-Holstein“ am 25. März 2017 aus. Schließlich will die Gemeinde das Beschneiden der Kopfweiden an der Spurbahn Neumühlen an einen Fachbetrieb in Auftrag geben.

zur Startseite

von
erstellt am 28.Okt.2016 | 13:17 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen