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Norddeutsche Rundschau

05. Dezember 2016 | 19:48 Uhr

Regatta : Große Segler rein – Mini-Cupper raus

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Beim Saisonstart der kleinen Boote geht es im Glückstädter Binnenhafen zum zehnten Mal um den Matjes-Cup.

Sie gleiten langsam über das Wasser des Binnenhafens. Es ist fast windstill, aber für die kleinen Schiffe reicht der immer wieder aufkommende Windhauch. Es ist die erste Veranstaltung dieser Saison für die Mini-Cupper. Wenn die Segler ihre „großen“ Segelschiffe ins Winterquartier gebracht haben, holen sie ihre kleineren Modellboote raus und fahren damit ihre Regatten. Traditionsgemäß beginnt die Regattasaison mit den 1,30 Meter langen Booten in Glückstadt.

Hier wurde zum zehnten Mal um den Matjes-Cup gekämpft. 15 Boote gingen in diesem Jahr an dem Start. „Wir sind hierher gekommen, um zu segeln und Spaß zu haben“, begrüßte Organisator Peter Langer-Langmaack die Teilnehmer. Bevor es los ging, verteilte er an jeden einen kleinen, alkoholfreien Begrüßungsschluck. „Auf unseren Sport“ prostete er den Seglern zu.

Nachdem die Regularien erklärt waren, ging es am Hafenkopf an den Start. Die Start- und Ziellinie wurde durch kleine rote Bojen gekennzeichnet. Allein durch die Windkraft fuhren die Segelboote bis zu den roten Wendemarken. Diese waren in Höhe der Deichstraße und des Segelschiffes „De Albertha“, das im Hafenbecken liegt, ausgelegt.

Die Segler lenkten ihre Boote vom Land aus per Fernsteuerung. Einige hatten schon Handschuhe an, denn es war kalt – die Finger wurden klamm. Bei jedem Durchgang mussten die Modellboote zwei Mal die Strecke hin und zurück fahren. Es war ein stimmungsvolles Bild, wie die kleinen Segelschiffe übers Wasser gleiteten. Begeistert waren auch Zuschauer am Ufer.

Insgesamt wurden von den Teilnehmern acht Rennen gefahren. Wettkampfleiter waren Günter Klingbeil und Wolfgang Becker – beide aus die Glückstadt. Gelegentlich musste Günter Klingbeil auch in ein Motorboot steigen, um im Hafenbecken die Bojen wieder in Position zu setzen oder eines der Modellboote auf den richtigen Kurs zu bringen.

Sieger dieser Regatta wurde Christoph Trömer aus Stade. Der erste Preis ist eine Fahrt mit dem historischen Glückstädter Zollkreuzer „Rigmor“. Zusätzlich erhielten die ersten drei Sieger je eine Flasche Matjesaquavit. Außerdem bekam jeder Teilnehmer ein Paket Matjes. Bester Glückstadt wurde Peter Langer-Langmaack. Er belegte den achten Platz.

Für die Segler geht es mit ihren Mini-Cuppern in dieser Saison noch weiter. Austragungsorte für Mini-Cupper-Regatten werden unterem in diesem Winter noch Bad Segeberg, Wedel, Hamburg und Schwerin sein. Die letzte Regatta findet dann am Tegernsee am 25. und 26. März statt. Danach holen die Segler ihre „großen“ Segelschiffe wieder heraus.

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