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Norddeutsche Rundschau

02. Dezember 2016 | 23:21 Uhr

Glasfaser: Jetzt sind die nächsten Dörfer dran

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

In fünf weiteren Wilstermarsch-Gemeinden fällt der Startschuss für Breitbandversorgung

Nach den Gemeinden Wewelsfleth, Beidenfleth und Dammfleth sowie Bahrenfleth in der Krempermarsch, in denen seit dem Frühjahr die Verträge für den Breitbandanschluss unter Dach und Fach sind und wo Anfang nächsten Jahres mit dem Beginn der Bauarbeiten gerechnet wird, folgen jetzt in fünf weiteren Gemeinden der Wilstermarsch die Vorbereitungen für den Ausbau des Breitbandnetzes. Damit soll im Endausbau das schnelle Internet im gesamten Bereich des Amtes Wilstermarsch verfügbar sein.

Am Mittwochabend trafen sich die Bürgermeister aus Nortorf, Neuendorf-Sachsenbande, Aebtissinwisch, Ecklak und Kudensee zu einer Informationsveranstaltung im Amt Wilstermarsch. Dabei legten Vertreter der Stadtwerke Neumünster Details ihrer Netzplanung offen und stellten den Terminplan für deren Umsetzung vor. In Nortorf, so der Leitende Verwaltungsbeamte Heiko Wiese, soll der Anfang vorerst im nördlichen Bereich gemacht werden. Dort sollen die Grundstücke nördlich der Bahnlinie an das kommende Breitbandnetz angeschlossen werden.

Zeitgleich mit der Veranstaltung in der Amtsverwaltung war der Breitbandanschluss auch Thema in der Gemeinderatssitzung in Ecklak, die vom stellvertretenden Bürgermeister Jörn Schmedtje geleitet wurde. Er teilte mit, dass schon ab der ersten Oktoberhälfte die Mandatsträger und weitere interessierte Freiwillige in den Gemeinden unterwegs seien, um für das Breitbandkabel zu werben und bei den Haushalten entsprechende Überzeugungsarbeit leisten werden.

In der ersten November-Woche sollen öffentliche Informationsabende in den Gemeinden folgen. Bis zum 10. Dezember ist dann Zeit, die Verträge über den Breitbandanschluss mit den Stadtwerken Neumünster abzuschließen. Damit sei der letzte Vermarktungstag erreicht.

Bekanntlich sind während der Aktionszeit die Hausanschlüsse bis zu einer Kabellänge von 20 Meter kostenfrei. Danach fallen pro Meter Kosten an. Im Gespräch sind 30 Euro pro Meter. „Dabei müssen wir Wege für eine finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde finden“, waren sich die Ecklaker Gemeindevertreter Klaus Brandt und Dirk-Gustav Bade einig. „Wir brauchen eine weitere kurzfristig einzuberufende Gemeinderatssitzung, um Nägel mit Köpfen zu machen“, so Klaus Brandt. Alle Bürger, die zum Hausanschluss zuzahlen müssen, sollten mit einem bestimmten prozentualen Zuschussbetrag unterstützt werden, forderte er. Auch in anderen Gemeinden sind Zuschüsse denkbar – sowohl durch die Gemeinde als auch durch einen Breitband-Fördertopf des Amtes Wilstermarsch, in dem eine Million Euro bereitstehen.

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erstellt am 29.Sep.2016 | 14:24 Uhr

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