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Volksfest : Genug Bewerber für tollen Jahrmarkt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Sozialausschuss segnet das Programm für den Rummel im Juli ab. Erstmals ist am Dienstag schon um 20 Uhr Schluss.

Das Grundgerüst für das größte Volksfest der Stadt steht. Im Sozialausschuss wurden das vorläufige Programm und der Ablauf für den vom 14. bis 18. Juli stattfindenden Rummel jetzt zustimmend zur Kenntnis genommen. Wesentliche Änderung: Künftig ist am Dienstag schon um 20 Uhr Schluss. Die Stadt trägt damit sowohl dem dünner werdenden Besucherstrom als auch den Schaustellern Rechnung, die in den vergangenen Jahren durch vorzeitigen Abbau viel Unruhe verursacht hatten. Offiziell ging der Jahrmarkt am Dienstag immer bis Mitternacht. Der veränderten Schlusszeit muss jetzt auch noch die Ratsversammlung zustimmen. Wer dann immer noch vorzeitig abbaut, soll eventuell für künftige Märkte ausgeschlossen werden.

In den vergangenen Wochen hatte sich wiederholt die Arbeitsgruppe Jahrmarkt getroffen. Hier wurden die Erfahrungen des vergangenen Jahres und Verbesserungsvorschläge diskutiert. Wie Bürgermeister Walter Schulz berichtet, wird neben dem Trichter auch in diesem Jahr wieder die Veranstaltungsbühne aufgebaut. Ganz sicher war das zunächst nicht, weil des Restaurantgebäude inzwischen wieder vermietet werden konnte.

Schulz kündigte für das Programm Angebote für alle Altersgruppen an. Gleichzeitig wird die Firma Bek-Stage diesmal die Beschallung übernehmen, sodass man auch hier von einer Optimierung ausgeht. Auch sollen die im Vorjahr recht langen Umbaupausen deutlich verkürzt werden. Die Bühne wird, so Schulz weiter, Freitag, Sonnabend und Sonntag besetzt. Unter anderem treten dort die MTV Dance Kids, Sing for Fun, die Torge Schöne-Band und das Duo Voices auf. Weitere Gespräche werden noch geführt, vor allem um Abwechslung gegenüber 2016 sicherzustellen. Daneben wird es wieder den Biergarten von Michael und Mario Mehrens geben – mit dem bewährten Programm aus den Vorjahren.

Wie dann Marktmeister in spe Lars Bleker mitteilte, hatte es für den eigentlichen Jahrmarkt bisher 85 Bewerbungen von Schaustellern gegeben – zwei mehr als im Vorjahr. Von Seiten der Stadt würden jetzt 56 Zusagen rausgehen. Bleker: „Wir sind ganz gut besetzt. Es gibt nur noch ein oder zwei Lücken. Das sollte aber kein Problem sein.“ Die Stadt verabschiedet sich angesichts der Bewerbersituation endgültig vom früheren Jahrmarktstreiben auch rund um die Kirche. Aufgebaut wird wie im Vorjahr: auf dem Colo-Platz, in der Sonninstraße und Am Markt vom Bartholomäusgang bis zum alten Pastorat. Wie Walter Schulz ergänzend mitteilte, laufen noch Überlegungen, wie man den Eingangsbereich attraktiver gestalten könnte. „Bisher hatte es mehr so einen Absperreffekt.“

Insgesamt, so hoben Schulz und Bleker hervor, sei die Zusammenarbeit mit den Schaustellern inzwischen sehr gut. Fest steht jetzt auch, dass es auch 2017 wieder das traditionelle Feuerwerk zum Abschluss geben wird. Der Sozialausschuss beschloss eine entsprechende Auftragsvergabe an die Firma Zahn. Zwar hätten sich die Preise leicht erhöht. Seit vielen Jahren biete die Firma aber ein tolles Feuerwerk zu einem relativ konstanten und günstigen Preis. Insgesamt, so Bürgermeister Schulz, müsse die Stadt „aufpassen, dass wir nicht zu üppig arbeiten“. Entsprechend geht man auch wieder auf Sponsorensuche.

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erstellt am 10.Mär.2017 | 05:00 Uhr

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