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Norddeutsche Rundschau

05. Dezember 2016 | 13:43 Uhr

Gemeindehaus soll Neubau weichen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Bausubtanz ist zu schlecht / Mehr Platz für Feuerwehr und Bauhof

Nur noch zwei Personen sind Mieter von Wohnungen im Gemeindehaus der Gemeinde Beidenfleth in unmittelbarer Nachbarschaft zum Feuerwehrgerätehaus. „Das Gebäude ist in der Bausubstanz so schlecht, dass eine Sanierung unwirtschaftlich ist“, stellte der Vorsitzende des Bauausschusses, Wolfgang Stenzel, in der jüngsten Sitzung dieses Gremiums im Gasthof Frauen fest.

Stenzel sah ebenso wie Bürgermeister Peter Krey in einem möglichen Abriss des Gebäudes die Chance, Nägel mit Köpfen zu machen. Bis das so weit ist, sind noch langwierige Entscheidungen für die Planung und Finanzierung eines Neubaus notwendig. Auf jeden Fall solle gewährleistet werden, dass den Bewohnern Ersatzwohnraum angeboten werde, unterstrich Peter Krey.

Ein Teil des Neubaus könnte für eine Nutzung durch die Feuerwehr vorgehalten werden. Der Bürgermeister schlug einen größeren Mannschafts- und Gruppenraum sowie Umkleide-, WC- und Duschräume vor. Dies war in ersten Gesprächen auch von der Feuerwehr begrüßt worden. Schon jetzt nutzt sie einen Teil des 1890 gebauten Gemeindehauses für einen Gruppenraum sowie für Lagerräume. Sie werden zum Teil auch vom örtlichen DRK genutzt.

Der linke Teil eines Neubaus soll für die Unterbringung des kommunalen Bauhofs genutzt werden. Der Bürgermeister regte nicht nur den Einbau von zwei Rolltoren, sondern auch die Schaffung eines Bauhof-Büros sowie von WC- und Duschräumen an. An diesem neuen Standort solle nach Meinung des Bürgermeisters auch ein Container für die Anlieferung von Grasschnitt und Buschwerk vorgehalten werden. Nach einer überaus positiv verlaufenen Diskussion sprach sich der Bauausschuss einstimmig dafür aus, der Gemeindevertretung den Abriss des Gemeindehauses und einen Neubau zu empfehlen. Ein Planer soll mit der Erstellung eines Vorentwurfs und für eine erste Kostenschätzung beauftragt werden. „Damit wären wir ein gutes Stück weiter“, argumentierte Wolfgang Stenzel.

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erstellt am 07.Okt.2016 | 11:56 Uhr

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