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Norddeutsche Rundschau

10. Dezember 2016 | 06:12 Uhr

Geld für 100 Ecklaker Haushalte

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Breitband: Für jeden Vertragsabschluss gibt es 200 Euro / Hinzu kommen Anschluss-Zuschüsse

Die Gemeinde Ecklak hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst alle Grundstücke an das Breitbandnetz anzuschließen. „Was wir früher bei den Wasserleitungen geschafft haben, sollte uns auch jetzt gelingen“, zeigte sich Bürgermeister Heino Evers am Mittwochabend in einer mehrstündigen Sitzung des Gemeinderats zuversichtlich. Und die gut hundert Ecklaker Haushalte können auf eine großzügige finanzielle Unterstützung vertrauen.

Zum einen hat der kreisweite Breitband-Zweckverband zugesichert, die Anschlussleitungen mit zehn Euro pro Meter zu bezuschussen. Ebenfalls zehn Euro kommen vom Amt Wilstermarsch für jeden Meter, der über die kostenfreie Anschlusslänge von 20 Metern hinausgeht. Die Ecklaker Gemeindevertreter entschieden jetzt einstimmig, zunächst jedem Haushalt, der bis zur „Deadline“ am 10. Dezember einen Anschlussvertrag unterzeichnet hat, 200 Euro auf die Hand zu legen. Für Anschlussleitungen zwischen 20 und 50 Metern gibt es weitere 25 Euro pro Meter aus der Gemeindekasse, für jeden darüber hinausgehenden Meter weitere zehn Euro.

Für dieses gemeindliche Engagement werden im Haushalt zunächst 50  000 Euro bereitgestellt. „Wenn das nicht reicht, könnten wir über einen Nachtragshaushalt weitere 50  000 Euro nachlegen“, versprach Bürgermeister Heino Evers. Auch der Abgeordnete Jörn Schmedtje hielt diese Aufstockung für realistisch: „Ich glaube, wir können uns das auch leisten“, verwies er auf die satten Rücklagen in der Gemeindekasse. Gemeindevertreter Karl Schröder begrüßte die Bereitstellung von Finanzmitteln der Gemeinde: „Die 50  000 Euro im Haushalt finde ich gut.“ Die sollte man auch gerecht verteilen. Nach Meinung von Zuhörer Eggert Mohr seien 95 Prozent aller Ecklaker Bürger für die Breitbandversorgung für Internet, Telefon und Fernsehen.

Positiv bewertete Heino Evers die Entscheidung des Breitband-Zweckverbandes, das Breitbandkabel in allen öffentlichen Straßen verlegen zu lassen. Von dort sind Anschlusslängen bis zu 20 Meter kostenfrei, danach greifen die Zuschüsse von Zweckverband, Amt Wilstermarsch und Gemeinde. Schon bei der ersten Service-Zeit durch die Stadtwerke Neumünster, die das neue Netz aufbauen, „gab es eine sehr gute Beteiligung“. Dort unterzeichneten bereits 75 Prozent der Haushalte im Kerngebiet den Anschlussvertrag. Evers äußerte deshalb keine Sorgen, dass man die hundert Prozent bei noch zwei ausstehenden Service-Terminen der SWN am 2. und 8. Dezember verfehlen könnte.

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erstellt am 17.Nov.2016 | 14:12 Uhr

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