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Norddeutsche Rundschau

26. März 2017 | 23:02 Uhr

Frestedt gewinnt die Amtsregatta

vom

2000 Fans bejubeln auch einen erfolgreichen Heiratsantrag bei der Siegerehrung

Burg | Das war ein knapper Sieg: Um Haaresbreite gewann die Frestedter "Chaingang" die zweite Amtsregatta vor "Dingen Power". Während Frestedts Frontfrau Mandy Büddig bereits am Glockenseil zogt, schaute der Dingener Frontmann, sein Seil schon in der Hand, noch zu ihr rüber. Die Veranstaltung auf der Burger Au, von 2000 Zuschauern besucht, endete zudem für Büddig mit einer Überraschung: Andre Beeck, seit sieben Jahren ihr Lebensgefährte, machte ihr bei der Siegerehrung einen Heiratsantrag. Mandy Büddig nahm den Antrag an. Im Frühjahr 2014 findet die Hochzeit statt.

Unter dem Jubel der Fans nahmen die Frestedter anschließend die Siegertrophäe, den Amtsregatta-Paddelschild, in Empfang. Er wird für mindestens drei Jahre im Frestedter ,Kastanienkrug hängen, denn 2015 gibt es keine Amtsregatta. Da ist in Burg Holzmarktfest und das Spektakel auf der Au wird verschoben.

Die Titelverteidiger ,,Hastedt Vikings", jetzt als ,,Flotte Hastedter Flotte" unterwegs, hatten sich in der Vorbereitung offenbar mehr aufs Üben des militärisch korrekten Grüßens und den tadellosen Sitz der Uniform als den Muskelaufbau konzentriert. Sie kamen abgeschlagen durchs Ziel, gewannen aber ganz eindeutig den Preis als am besten kostümierte Mannschaft. Top austaffiert war auch wieder Walter Krotzek, Eggstedts Bürgermeister und Steuermann der "Eggstedter Piraten". Sein Kostüm stimmte bis ins Detail inklusive Dreispitz und auf der Schulter festgeklebtem Papagei.

Burgs Bürgermeister Hermann Puck hatte sich krank gemeldet. Walter Arriens und Elke Gohlke-Kollhorst vertraten ihn routiniert. Arriens half zudem bei Auf- und Abbau. Elke Goehlke-Kollhorst hatte beim Entenrennen des Technischen Hilfswerks Glück: Siegerente Nummer 160 (von 250 gestarteten Plastiktierchen) verhalf ihr zu einem Rundflug für drei Personen über Dithmarschen.

Cheforganisator Harald Gossing, Ältermann der Kudener Kahnschiffergilde, wurde wieder von einem Kamerateam des NDR begleitet. Seit Jahresbeginn beobachtet ihn TV-Journalistin Eva Münstermannn für ein Portrait, welches im Oktober auf N3 gesendet wird.

Die Bürgerarbeiter der Gilde und des Fremdenverkehrsvereins, unterstützt von vielen freiwilligen Helfern , sorgten für den Ablauf der organisatorisch anspruchsvollen Großveranstaltung. Wichtigster Helfer aber war eindeutig Petrus, denn ohne Kaiserwetter wäre es nur halb so schön gewesen. Einen kleinen Wermutstropfen gab es dann noch in den frühen Morgenstunden. Der Rettungswagen musste sich um einen jungen Mann kümmern. Er war nach zu viel Alkoholgenuss im Taxi ohnmächtig geworden.

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erstellt am 22.Jul.2013 | 04:59 Uhr

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