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Norddeutsche Rundschau

23. März 2017 | 13:34 Uhr

Stadtjubiläum : Frauen mit Geschichte(n)

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Buchprojekt in Glückstadt von Christine Berg und Jutta Ohl vorgestellt. Ein zweiter Band ist in Vorbereitung.

Auf reges Interesse nicht nur in der Glückstädter Bevölkerung stieß die Vorstellung des Buches „Fortunae – 400 Jahre Frauengeschichte(n) in, aus und um Glückstadt“. Die beiden Herausgeberinnen Christine Berg und Jutta Ohl hatten zur Buch-Präsentation ins Detlefsenmuseum eingeladen. Als besonderen Gast begrüßten die beiden Frauen Kreispräsident Peter Labendowicz, der gemeinsam mit Landrat Torsten Wendt ein Grußwort für das Buch geschrieben hatte.

Rund zwei Jahre liegt es zurück, da hielten Ohl und Berg einen Vortrag über die Frauen, nach denen zahlreiche Straßen im Wohngebiet Tegelgrund benannt sind. Dabei reifte die Idee, eine Sammlung mit Glückstädter Frauengeschichten auch zu publizieren. In dem jetzt erschienenen Buch fanden dann weit mehr Frauen Einzug, als ursprünglich geplant. Denn immer wieder stießen die Herausgeberinnen bei ihren Recherchen auf neue, interessante Frauen, die in Glückstadt verwurzelt waren oder Einfluss auf die Stadt und ihre Geschichte genommen hatten.

Bei ihren Nachforschungen zur Seite stand die ehemalige Stadtarchivarin Ruth Möller. „Sie hat uns bei der Arbeit nachhaltig unterstützt und mit ihren Tipps und Anregungen dazu beigetragen, uns immer wieder voranzutreiben“, dankte Jutta Ohl. Weil der reiche Wissensschatz der Archivarin ihr Projekt so weit vorangebracht hatte, beschlossen sie, das Buch Ruth Möller zu widmen. Die zeigte sich sehr gerührt über diese Ehre.

Dank ging auch an Museumsleiter Christian Boldt, der immer hilfreich zur Seite stand, wenn es hieß Quellen zu finden oder Geschichten zu recherchieren. „Wenn er merkte, dass wir nicht weiterkamen, war er ungefragt zur Stelle und hat uns sehr engagiert die richtigen Stellen gezeigt, an denen wir weitersuchen konnten“, lobte Ohl die Hilfe.

Unterstützung beim Druck und bei vielen anderen logistischen Dingen bot der Verein Donna Doria an. Dank der Mithilfe auch vieler anderer, unter anderem Zeitzeugen der jeweils vorgestellten Frauen, ist das Buch mit 280 Seiten umfangreicher geworden, als ursprünglich geplant. Im Fundus der Herausgeberinnen sind jetzt noch viele weitere Frauen-Geschichten, die vorzustellen wichtig und interessant wäre. Daher ist ein zweiter Band auch schon in Planung.

Das aktuelle Buch widmet sich in vier Zeitschienen ganz verschiedenen Frauencharakteren, die in Glückstadt gelebt oder Einfluss auf das Leben der dortigen Menschen hatten. Das Erscheinen in diesem Jahr war nicht ganz zufällig gewählt, war es den Herausgeberinnen doch wichtig, zum Jubiläumsjahr der Stadt auch einmal die Leistungen von Glückstädterinnen zu würdigen.



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