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Norddeutsche Rundschau

08. Dezember 2016 | 09:08 Uhr

Feuerwehr-Präsentation mit Bier, Wurst und Rettungsschere

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der „Abend der Feuerwehr“ war eine Veranstaltung für Jedermann und Jederfrau. Und die Besucher strömten am Freitagabend in großer Zahl auf das Veranstaltungsgelände in der Poststraße und speziell auf den Marktplatz vor dem Dolling-Huus. Dort sorgte die Feuerwehr mit einem Bierpilz, Getränkeverkauf und Grillstand für das leibliche Wohl der Besucher.

Wehrführer Jörg Göttsche hieß die Zuschauer aus dem Dorf und aus der Umgebung willkommen und stellte die aktive Wehr mit aktuell 59 Einsatzkräften sowie die Jugendfeuerwehr vor. In der können interessierte Jungen und Mädchen schon ab zehn Jahren mitmachen, warb der Wehrführer um weitere jugendliche Mitglieder. Auch in der aktiven Wehr sind neue Mitglieder gefragt, um vor allem tagsüber die Einsatzstärke der Brandbekämpfer sicherstellen zu können.

Seit dem Zusammenschluss der beiden Wehren aus Büttel und St. Margarethen im Jahr 2010 sei der Fuhrpark deutlich modernisiert worden, lobte der Wehrführer die gute Ausstattung der Wehr nach Umsetzung des mit den Gemeinden abgestimmten Fahrzeugkonzepts. Zwei 34 beziehungsweise 28 Jahre alte Löschfahrzeuge seien ausgemustert und dafür 2012 ein Mehrzweckfahrzeug, 2014 ein Hilfeleistungslöschfahrzeug und in diesem Jahr ein Mittleres Löschfahrzeug in Dienst gestellt worden – zusammen ein Investitionsvolumen von rund einer halben Million Euro.

Die Besucher der abendlichen Veranstaltung nutzten die Gelegenheit, die in der Poststraße aufgereihten Einsatzfahrzeuge und deren Ausrüstung zu besichtigen. Feuerwehrleute gaben gern umfassende Informationen über das Feuerwehrleben. Einige Besucher scheuten sich nicht, selbst einmal das schwere Gerät wie Hydraulik-Spreizer und Schere in die Hand zu nehmen, um ein Altauto zu zerlegen.

Während die Jugendfeuerwehr Wasserspiele aufgebaut hatte, informierte eine Feuerwehrfrau über die wichtige Bedeutung von Rauchmeldern. Hoch loderten die Flammen auf, als ein Fettbrand simuliert wurde. Ein Höhepunkt des Programms war eine Technische-Hilfe-Übung, bei der Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie Rettungskräfte der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein für Dithmarschen, Pinneberg, Rendsburg-Eckernförde und Steinburg den Fahrer eines Unfallautos retten sollten. Die Feuerwehr musste sich dabei mit Schere und Spreizer den Weg zum eingeklemmten Fahrer freischneiden. Den Übungsverlauf stellte der stellvertretende Wehrführer Timm Schwarz am Mikrofon anschaulich für alle Besucher in allen Einzelheiten dar.

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erstellt am 11.Sep.2016 | 13:27 Uhr

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