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Norddeutsche Rundschau

06. Dezember 2016 | 17:06 Uhr

Freizeit : Fast 1000 Besucher erleben den Rhin im Lichtermeer

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Auch im siebten Jahr hat der besondere Laternenumzug in Engelbrechtscher Wildnis nichts von seinem Reiz verloren.

So viel zu Wetterprognosen. Null Prozent Regen waren vorausgesagt. Das entsprach nicht so ganz der Realität, denn am Morgen wurde für den großen Laternenumzuges „Rhin in Flammen“ eine Absage erwogen – das wäre dann zum ersten Mal geschehen. „Ja, am Morgen habe ich schon grau gesehen“, sagte Klaus Hinrichs für das Organisationsteam-Team.

Aber es wurde ja noch alles gut. Als sich die schier unendlich scheinende Menschenmenge am Abend in Bewegung setzte, schien fast noch die Sonne. Mit ihrer Einschätzung „Ich glaube, diesmal sind es weniger Besucher“ lag Silke Ramacher – sie hob seinerzeit den „Rhin in Flammen“ aus der Taufe und gehört seitdem zum festen Stamm der Organisatoren – völlig daneben. Unter dem Schutz von Polizei und Feuerwehr wollten sich auch im siebten Jahr fast 1000 Menschen auf den romantischen Weg vom „Poppenhuus“ zur Hühnerbrücke und auf der gegenüber liegenden Seite zurück machen. Musikalisch begleitet von den Spielmannszügen Glückstadt und Borsfleth sowie von der Stadtkapelle Krempe, zogen sie in die Dunkelheit. Romantisch beleuchtet war der Weg mit Fackeln, Feuerkörben, Lichtergirlanden, grinsend leuchtenden Kürbissen, Lampions. Damit dokumentierten viele Anlieger ihre Verbundenheit zu diesem Laternenumzug. Wunderschön waren auch die beleuchteten Kanus und Boote, die den Umzug auf dem Wasser begleiteten und damit diese einmalige Atmosphäre schufen.

Mittlerweile ist es auch Tradition, dass der große Umzug spektakulär endet. Wieder stand das Rhinufer am Veranstaltungsort optisch gesehen in Flammen, als die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Engelbrechtsche Wildnis unter lautem Jubel und Beifall der Zuschauer Vulkanos zum Sprühen brachten. Und nach dem gut 90-minütigen Event war für viele noch lange nicht Schluss.

Frauen hatten süßes Naschwerk gebacken, das an die Kinder verteilt wurde. Und im „Poppenhuus“ gab es leckere Stärkungen für die Erwachsenen. In dem Zusammenhang wies Klaus Hinrichs darauf hin, dass diese Veranstaltung ausschließlich aus der Vereinskasse des Wildnis-Clubs finanziert wird. Sein Dank galt deshalb allen Helfern und Anliegern, die dafür sorgten, dass die Aktion wieder zu einem der romantischen Höhepunkt des Jahres wurde. Und wie sagte einer der Feuerwehrmänner: „Was in dieser kleinen Gemeinde von Bürgern für Bürger geleistet wird, findet man lange nicht überall.“

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