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Norddeutsche Rundschau

03. Dezember 2016 | 16:46 Uhr

Bildung : Erste Schritte für den Neubau

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

2017 läuft Architektenwettbewerb für Wolfgang-Ratke-Schule in Wilster. Klares Bekenntnis zum Erhalt anderer Schulstandorte.

Die Planung für einen möglichen Neubau der Wolfgang-Ratke-Schule kann anlaufen. Einstimmig stellte die Versammlung des Schulverbandes Wilstermarsch Mittel für einen Architektenwettbewerb bereit, der im nächsten Jahr laufen soll. Ausgehend von möglichen Baukosten in Höhe von drei Millionen Euro werden zunächst 155  000 Euro in das Projekt gesteckt. Mit dem Geld sollen unter anderem Architekten für eine Vorplanung, Statiker und ein Bodengutachter bezahlt werden.

Entschieden ist damit allerdings noch gar nichts. Grundlage bleibt, dass zunächst alle Daten und Fakten auf den Tisch sollen. Erst dann soll die weitere bauliche und zeitliche Vorgehensweise beraten werden. Entsprechend hat der Schulverband auch auf die für einen Neubau erforderliche spürbare Erhöhung der Verbandsumlage zunächst einmal verzichtet.

In den Entwürfen für die Haushaltsplanung 2017 hatte das vor allem in den Gemeinden für Diskussionsstoff gesorgt. Da im nächsten Jahr aber wohl kaum mit einer Umsetzung von Neubau-Plänen zu rechnen ist, werden auch entsprechende Mittel noch nicht gebraucht.

Die Pläne für eine neue Grundschule in Wilster sorgten aber auch in anderer Hinsicht noch für Gesprächsbedarf – insbesondere an den Schulstandorten in Wewelsfleth und St. Margarethen. Die Befürchtung: Ein Neubau zentral in Wilster könnte eines Tages die kleineren Standorte in Gefahr bringen. Von der Schulverbandsversammlung gab es hier aber jetzt eine klare Aussage – nämlich den „erklärten Willen, die Standorte der Wilstermarsch-Grundschulen in Wewelsfleth und St. Margarethen dauerhaft zu erhalten“.

Während die Zukunft des in die Jahre gekommenen Schulgebäudes in Wilster nun noch unklar ist, steht aber ein Wechsel in der Leitung fest. Zum Sommer wird Schulleiter Uwe Maaß mit Erreichen der Altersgrenze aus dem Dienst scheiden. Die Verbandsversammlung hat jetzt entsprechend die Weichen für die Bildung eines Schulleiter-Wahlausschusses gestellt. Dem Gremium gehören zehn Mitglieder aus der Versammlung an. Hinzu kommen jeweils fünf Vertreter aus dem Lehrerkollegium und aus der Elternschaft.

Ebenfalls einstimmig hat die Versammlung eine im Bauausschuss erarbeitete Liste an Maßnahmen und Anschaffungen (wir berichteten-d.Red.) für die vier zum Verband gehörenden Schulen beschlossen. Verbandsvorsteher Walter Schulz gab dazu erneut die Devise aus: „Alles, was die Substanz erhält, soll zeitnah umgesetzt werden.“

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erstellt am 30.Nov.2016 | 17:12 Uhr

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