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Norddeutsche Rundschau

09. Dezember 2016 | 12:38 Uhr

Endgültiges Aus für die Sporthalle als Versammlungsstätte

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Bei der geplanten Sanierung ihrer Sporthalle hat sich die Gemeindevertretung Brokdorf am Mittwochabend einstimmig für die kleine Lösung entschieden. Damit soll für die Halle keine Nutzungserweiterung als Versammlungsstätte beantragt werden. Stattdessen gibt sich die Gemeinde jetzt mit einer grundlegenden Sanierung der technischen Anlagen zufrieden, die für den Sporthallenbetrieb unerlässlich sind. Dafür werden die Kosten auf rund 610  000 Euro geschätzt. Eine Herrichtung als Versammlungsstätte wäre mit über 1,4 Millionen Euro ungleich teurer geworden.

Das Architektencontor Itzehoe hatte dem örtlichen Bauausschuss schon in dessen September-Sitzung eine Machbarkeitsstudie für beide Varianten vorgelegt. Schon damals hatte sich der Ausschuss dafür ausgesprochen, es bei einem Sporthallenbetrieb zu belassen und dafür die technischen Anlagen auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Vor allem geht es dabei um eine Ertüchtigung der sicherheitstechnischen Anlagen, die Erneuerung der Brandmeldeanlage und der Sicherheitsbeleuchtung, den Austausch der Lautsprecheranlage und die Erneuerung der Hallenbeleuchtung mit LED-Sporthallenleuchten. Außerdem soll die Zentralbatterieanlage ausgetauscht werden. Bürgermeisterin Göttsche warnte: „Die Heizungsanlage wird über kurz oder lang erneuert werden müssen.“

„Gut, dass wir uns so lange Zeit gelassen haben“, kommentierte Elke Göttsche die Dauer der Planungen, Beratungen und Abwägung der Vorschläge. Bauausschussvorsitzender Jörg Schmidt kündigte für den 10. November ein weiteres Gespräch mit dem Architektencontor an, um weitere Einsparmöglichkeiten abzuklären. „Die Kosten für eine Versammlungsstätte mit 1,4 Millionen Euro wären in dieser Höhe für die Bürger nicht darstellbar gewesen.“

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erstellt am 27.Okt.2016 | 11:10 Uhr

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