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Norddeutsche Rundschau

08. Dezember 2016 | 23:17 Uhr

Ein großer Wurf

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Endlich gibt es mal eine bedeutende Infrastrukturmaßnahme, bei deren Bau nicht ein mehr oder weniger großer Teil der Bevölkerung in Mitleidenschaft gezogen wird. Autobahnen? Muss man dulden. Windräder? Kann man nicht viel gegen machen. Lärm? Wenn er genehmigt ist, sind Anlieger machtlos. Die drohenden Strommasten hätten sicher nicht zur Verschönerung des Landschaftsbildes beigetragen. Jetzt verschwindet alles unter der Erde. Natürlich wird das teurer. Umgerechnet auf den einzelnen Stromverbraucher sind das am Ende geringe Beiträge, die von allen geleistet werden. Bei den Windrädern ist das anders. Dafür zahlt jeder einzelne Stromkunde auch eine Menge Geld, von dem aber nur Betreiber und Grundstücksbesitzer was haben. Geld fließt übrigens auch dann, wenn der Strom gar nicht abgenommen werden kann – eben weil es Südlink noch nicht gibt. Erstaunlich ist nur, dass das Erdkabel vor zwei Jahren noch als unmöglich eingestuft wurde. Da müssen erst die Bayern kommen und den Schleswig-Holsteinern zeigen, dass es auch anders geht.

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von
erstellt am 29.Sep.2016 | 16:50 Uhr

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