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Norddeutsche Rundschau

05. Dezember 2016 | 13:37 Uhr

Ein Bauhof und jede Menge Aufgaben

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Einen Bauernhof kennt jeder, aber was ist eigentlich ein Bauhof? Gibt es dort auch Tiere und Maschinen? Arbeiten da Menschen? Oder findet man nur große Lagerhallen? Wir wussten es nicht. Deshalb besuchten wir Schüler der Klasse 4b der Wolfgang-Ratke-Schule Wilster unseren Bauhof. Die netten Mitarbeiter zeigten und erklärten uns alles.

Eigentlich gibt es den Bauhof schon immer, schon seit der Jahrhundertwende. Inzwischen hat er sich aber sehr verändert. Einige Male hat er seinen Standort gewechselt. Jetzt ist das Gelände 8  523,54 Quadratmeter groß. In der Halle stehen zehn Fahrzeuge. Dazu gehören ein Traktor, Transporter, Radlader sowie Roller, zum Beispiel für den Hausmeister. Es gibt auch viele Geräte wie Motorsägen, Anbaugeräte und Akkubohrer. Die Mitarbeiter haben verschiedene Berufe gelernt.

Auf dem Bauhof gibt es insgesamt 20 Mitarbeiter. Neun arbeiten direkt dort, die anderen elf machen die Schulen in Wilster sauber oder sind Hausmeister.

Die meisten Mitarbeiter sind sehr lange am Bauhof, 25 oder sogar 40 Jahre! Sie schaffen mehrere Arbeiten am Tag: Rasen mähen, Blumen pflanzen, Wege pflastern. Manche Arbeiten können sie nicht selbst machen, beispielsweise die Kanalisation spülen, hohe Bäume fällen oder Elektro-Arbeiten.

Jetzt im Frühling schneiden sie die Sträucher und pflegen die Pflanzen und reinigen die Straßen.

Die Angestellten des Bauhofs sind zuständig für die Grünanlagenpflege, Pflasterarbeiten, Straßenreinigung, Malen, Maurerarbeiten und die Maschinenpflege. Sie müssen auch Straßenschilder aufstellen und bauen die Absperrungen beim Jahrmarkt. Die Männer sind täglich in Wilster unterwegs.

Wenn das Wetter schlecht ist, dann arbeiten sie in ihrer Werkstatt. Sie sind aber viel draußen. Bei Schnee und Eis müssen sie um 4 Uhr morgens aufstehen. Dann gucken sie, ob sie jetzt Schnee fegen oder die Straßen streuen müssen. Manchmal machen sie das auch noch abends.

Straßenarbeiten und Baumfällarbeiten sind oft gefährlich. Deshalb gab es schon kleine Verletzungen wie Schürfwunden, Beulen und geklemmte Finger. Die Angestellten tragen eine Schutzkleidung, zum Beispiel Schuhe mit Stahlkappen. Daher passiert ihnen wenig. Manchmal sind auch die Maschinen oder die Elektrik defekt. Dann muss repariert werden.

Mit der Feuerwehr arbeiten die Angestellten des Bauhofs nur ganz selten zusammen. Sie hilft, wenn etwas abgesperrt werden muss.

Die Arbeit am Bauhof macht allen viel Spaß, weil sie abwechslungsreich ist und man viel an der frischen Luft ist.

Jetzt wissen wir, was ein Bauhof ist. Und wir sind froh, dass die Mitarbeiter in Wilster alles in Ordnung halten!

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erstellt am 19.Mai.2016 | 14:48 Uhr

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