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Norddeutsche Rundschau

06. Dezember 2016 | 09:22 Uhr

Senioren : Durchschnittsalter 75: Bei Feuerwehr bleibt Kameradschaft Trumpf

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Seit 20 Jahren gibt es die Gruppe der ehemaligen Wehrführer und ihrer Stellvertreter im Kreis Steinburg. Ein Geburtstag, der in Neuendorf-Sachsenbande gefeiert wurde.

Am 13. September 1996 beschloss der Kreis-Feuerwehr-Vorstand unter der Leitung von Karl Artur „Addi“ Becker die Gründung einer Seniorengruppe. Becker hatte seine Idee dazu im Vorwege mit der Begründung vorgetragen, dass die Wehrführer und ihre Stellvertreter aus den Orts-, Stadt-, Amts- und Werks-Wehrführungen nach ihrem aktiven Dienst weiterhin Verantwortung übernehmen sollten. Da die Gruppe schnell wuchs, wurde der Name geändert und heißt heute, mit zirka 100 Mitgliedern, Senioren-Kameradschaft. Sprecher ist Otto Mohr, der jetzt zum 20-Jährigen Bestehen im Landgasthaus „Zum Dückerstieg“ Mitglieder und Partnerinnen zu einer Feier begrüßte.

Mohr hielt einen Rückblick und berichtete von den jeweils drei jährlichen Treffen, die auch von den Frauen tatkräftig unterstützt werden. Neben einer Weihnachtsfeier werden Ausfahrten mit feuerwehrrelevanten Besichtigungen wie dem Airbuswerk, der Meier-Werft oder der Flughafen-Feuerwehr in Hamburg veranstaltet. Die Kameradschaft finanziert sich über Mitgliedsbeiträge, Spenden und Zuschüsse vom Kreis Feuerverband sowie dem Kfv-Förderverein.

Kreispräsident Peter Labendowicz – selbst passives Feuerwehrmitglied – gratulierte den „Old Boys Firefigthers“ zum runden Geburtstag. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement wären Städte und Kreise nicht in der Lage, ordentlichen Brandschutz zu leisten“, hob Labendowicz hervor. „Der Kreis Steinburg ist stolz auf seine Wehren, ob Jugendabteilung, aktive Einsatzkräfte oder die Senioren.“

Kreisbrandmeister Frank Raether beglückwünschte „seine Senioren“ mit Schlagwörtern. „Stolz“ könne man auf die Senioren sein, die „Kameradschaft“ leben. Raether war „überwältigt“ von der großen Teilnehmerzahl, „begeistert“ von der Truppe und außerdem „glücklich und zufrieden“ über die Geschichte der Senioren-Kameradschaft. Er hatte ausgerechnet, dass das Durchschnittsalter 75 Jahre beträgt und will gerne in fünf Jahren die Silberveranstaltung mit der Gruppe feiern. Persönlich gratulierte er Henry Nottelmann aus Gribbohm und Kurt Schröder aus Herzhorn, die beide mit 91 Jahren zu den älteren Mitgliedern gehören. Nach der gemeinsamen Kaffeetafel und den Grußworten sorgte aus den Seniorenreihen Herbert Frauen musikalisch für Unterhaltung, bevor der Musikzug Hohenaspe seinen Auftritt hatte. Ein Abendessen rundete den gemütlichen Nachmittag ab.

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