zur Navigation springen

Norddeutsche Rundschau

04. Dezember 2016 | 00:58 Uhr

Hobby : Die Jagd nach dem Schweinchen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Wie sich in sieben Jahren die Boule-Bahn in Nortorf zum Seniorentreffpunkt gemausert hat.

Das Projekt „Aktiv im Alter“ hat vor gut sieben Jahren eine Boule-Bahn im Hohen Kamp hervorgebracht. Rudolf Tiedemann initiierte mit dem damaligen Bürgermeister Hartmut Ruge die Umwandlung der hinteren Spielplatzfläche, um dort eine Boulebahn anzulegen. Seitdem trifft sich dort regelmäßig im 14-tätigen Rhythmus eine feste Gruppe von zwölf Leuten, die mit viel Spaß gegeneinander antreten.

La Boule – die Kugel, spielt dabei eine große Rolle. Tiedemann und seine Mitstreiter haben einige Sätze verschiedener Kugeln angeschafft, um die Mannschaften auszustatten. Die Metallkugeln mit einem Gewicht von 900 bis 1400 Gramm liegen gut in der Hand und werden mit einer kurzen Bewegung aus dem Handgelenk im Stand geworfen. Dabei sollte nach Möglichkeit die eigene Kugel nah am Cochonnet, dem Schweinchen (oder auch der kleinen Zielkugel), die am anderen Ende der Bahn liegt, platziert werden.

„Wir sind einfach ein Spaßverein und nehmen das nicht so genau“, sagt Kurt Schmidt. Aber bei allem Spaß wird am Ende, wenn alle Mitspieler beider Mannschaften ihre Kugel gesetzt haben, mit dem Zollstock nachgemessen, wer nun der Sieger ist. Da entscheiden oft wenige Zentimeter oder weniger, über Sieg oder Niederlage, wenn die Kugeln im Päckchen dicht beieinanderliegen. Kugelkontakt mit dem Schweinchen wird mit lautem Ah und Oh kommentiert und wer die kleine Kugel gar von der gegnerischen wegschießt, wird belobigt.

Je nach Wetterlage wird von April bis in den Oktober hinein gespielt. Im Sommer organisieren die Spieler privat einen Grillabend, den Saison-Abschluss bildet meist ein Kaffeenachmittag bei der Anlage. „Wir haben auch schon unter den Bäumen gestanden, erst so, dann mit Schirmen, und haben einen Regenschauer abgewartet“, erzählt Kurt Schmidt. Auf jeden Fall ist die Gruppe mit Vergnügen dabei – und zu besonderen Anlässen gibt es auch mal einen kleinen Schnaps, natürlich nur zum besseren Zielen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen