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Norddeutsche Rundschau

09. Dezember 2016 | 04:58 Uhr

Das war der Oktober: Kühl, trüb und mit wenig Lichtblicken

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Nach dem sehr warmen und teilweise sommerlichen September präsentierte sich der Oktober herbstlich. Fast den ganzen Monat über hielt sich zunächst über Skandinavien, später dann über Osteuropa das starke Hochdruckgebiet Peter. In der Wilstermarsch bestimmten oft Tiefdruckgebiete mit wolkenreicher und zum Teil kühler Luft das Wetter, sonnige Tage blieben die Ausnahme. So fiel der Monat insgesamt recht trüb und kühl aus.

Die mittlere Temperatur lag bei 9 Grad und damit 0,5 Grad unter dem langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010. Die 15-Grad-Marke wurde nur noch an wenigen Oktobertagen überschritten. An einigen Tagen erreichten die Temperaturen schon nicht mehr die 10-Grad-Marke. Der Höchstwert wurde mit 17,3 Grad bereits am 1. Oktober gemessen. In der Nacht zum 25. Oktober sanken die Temperaturen auf den Tiefstwert des Monats von minus 1,4 Grad. Insgesamt gab es in zwei Nächten Frost. Die Niederschlagsbilanz fiel unterdurchschnittlich aus. Im gesamten Oktober wurden 32,6 Liter Regen pro Quadratmeter verzeichnet, was nur 39 Prozent der durchschnittlichen Niederschlagsmenge entspricht. Am meisten Regen fiel mit 4,4 Litern am 11. Oktober.

Auf den goldenen Oktober mussten wir in diesem Jahr leider vergebens warten, besonders viele Lichtblicke hatte der Monat nicht zu bieten. Viel Sonnenschein gab es vor allem am 4. und 5. Oktober. Ansonsten wurde die Sonne oft von Wolken verdeckt, teilweise war es auch neblig-trüb. So erreichte der Monat mit gerade einmal 55,8 Sonnenstunden nur 54 Prozent seines Klimawertes von 104 Stunden.

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erstellt am 04.Nov.2016 | 11:16 Uhr

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