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Norddeutsche Rundschau

05. Dezember 2016 | 21:45 Uhr

Chor ist ein Kulturträger der Gemeinde

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Lob, Anerkennung und Präsente zum Jubiläum des kleinen St. Margarethener Kirchenchors

Den Kirchenchor St. Margarethen hat der stellvertretende Bürgermeister Hauke Carstens als „beständigen und wichtigen Kulturträger in der Gemeinde“ gewürdigt. Er überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde zum 45. Geburtstag des Kirchenchores, der dieses Ereignis am Sonntag mit einem gelungenen Sommerfest feierte.

45 Jahre Kirchenchor, so sagte Pastor Eckart Grulke, seien zwar keine runde, aber dennoch eine große Zahl, die an diesem Tag mit einem Sommerfest gefeiert werden solle. Dazu wurden im Anschluss an den nachmittäglichen Gottesdienst Kaffee und Kuchen sowohl in der Kirche als auch auf der Rasenfläche vor dem Gotteshaus aufgetischt. Für die zahlreichen leckeren Kuchenspenden sprach Pastor Grulke den Dank des Chores und der Kirchengemeinde aus.

Als Vorsitzende des Kirchenchores blickte Erna Rotzoll auf dessen Gründung vor 45 Jahren zurück. Sie überreichte den ersten Rosentopf, mit dem alle Chormitglieder beschenkt wurden, an Elisabeth Albrecht, die gemeinsam mit ihrem inzwischen verstorbenen Ehemann Pastor Gerhard Albrecht den Grundstein für den Kirchenchor gelegt hatte. Auch Erna Rotzoll gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Chores. Sie räumte ein, dass sich die Reihen der Sängerinnen und Sänger inzwischen zwar etwas gelichtet hätten, „aber wir haben immer noch Spaß am Singen und geben nicht auf“. Pastor Eckart Grulke nannte die Sängerschar „einen kleinen, aber feinen Chor“. Für den Kirchenchor bedankte sich Helga Umnus mit einem Präsent bei der Vorsitzenden, die in diesem Amt unentbehrlich sei.

Propst Thomas Bergemann war zum 45. Geburtstag des Kirchenchores persönlich nach St. Margarethen gekommen, um in einer Ansprache das Miteinander von Kirchenchor und Gemeinde in den Vordergrund zu stellen. Auch heute sei man zusammengekommen, um miteinander zu singen, zu danken, zu jubeln und zu feiern. Er wünschte den Chormitgliedern, dass sie auch zukünftig Freude am Gesang hätten und anderen Menschen mit ihrem Gesang eine Freude bereiten. Dem Chor sicherte er namens des Kirchenkreises zu, die Kosten für neue Aufführungsmappen zu übernehmen. Mit weiteren Präsenten schlossen sich Horst Schneider für die Liedertafel und Günter von Thun für den Brokdorfer Chor an.

Das fröhliche Singen stand im Mittelpunkt des Sommerfestes, zu dem der Kirchenchor als Gäste die Liedertafel St. Margarethen, den Brokdorfer Gesangverein sowie die Gruppe „Aufwind“ eingeladen hatte. Die Vorsitzende Erna Rotzoll dankte dem Chorleiter Heinz Wessel, der den Chor nun schon im 26. Jahr dirigiert. Er ist zugleich Chorleiter der Liedertafel und des Brokdorfer Chores, die unter seiner Leitung einen bunten Melodienreigen zum Besten gaben. Die Brokdorfer Sängerinnen und Sänger trugen dabei auch das plattdeutsche Lied „Lang den Diek“ vor und baten mit einem Lied von Udo Jürgens „Zeig mir den Platz an der Sonne“. Bedächtige Melodien hatte die Liedertafel ausgesucht, von denen „Wenn der Abendwind leise weht“ mit der Akkordeon-Begleitung durch Martina Petersen und dem Solopart von Thies Witt besonders beeindruckte.

Einen mitreißenden Auftritt hatten die Instrumentalisten sowie die Sängerinnen und Sänger der Gruppe „Aufwind“, bei dem der von den Klängen einer Querflöte geprägte Roy-Orbison-Titel „Halleluja“ ein besonderer Ohrwurm war. Der Jubiläumschor besang „Lob und Dank“, „Das Paradies“ und „Jetzt und heute leben“, ehe der Kirchenchor gemeinsam mit der Gemeinde „Möge die Straße“ anstimmte. Zum Schluss gab es zwei Lieder der drei „Wessel-Chöre“, ehe alle gemeinsam „Lobet den Herrn der Welt“ zur Orgelbegleitung von Martin Petersen sangen und der Gottesdienst mit dem Segen durch Pastor Grulke endete. Danach ging es fröhlich in der und rund um die Kirche weiter.

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erstellt am 11.Jul.2016 | 09:51 Uhr

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