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Norddeutsche Rundschau

11. Dezember 2016 | 09:14 Uhr

Steinburg : CDU steht hinter Heiner Rickers

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Christdemokraten bestätigen ihren Kreisvorsitzenden und die gesamte Steinburger Vorstandsriege

Überraschungen gab es keine: Nahezu geschlossen standen die Steinburger Christdemokraten hinter ihrer Führungsriege im Kreis. Bei den Wahlen während des Kreisparteitages der CDU am Dienstagabend im Colosseum in Wilster sprachen sie ihrem Vorsitzenden Heiner Rickers das volle Vertrauen aus. 109 Stimmen der Delegierten aus den Ortsverbänden waren abgegeben worden, nur eine war ungültig, alle anderen für Rickers.

Für ihn Ausdruck großen Vertrauens, das zuvor Hans-Jörn Arp deutlich gemacht hatte. Er lobte Rickers’ enormes Arbeitspensum: „Wir sind froh, so einen Mann an der Spitze zu haben.“ Auch Rickers’ vier Stellvertreter Mark Helfrich, Marion Gaudlitz, Reinhold Wenzlaff und Hans-Heinrich Barnick sowie Schatzmeister Otto Carstens und dessen Stellvertreter Timo Nickels vereinten zwischen 85 und 107 Stimmen jeweils auf sich. Die elf Beisitzer im Vorstand sind Annika Boeck, Diane Danielsen, Brigitte Engelbrecht, Anette Engemann, Marko Förster, Peter Löbel, Willem Lüschow, Peter Mohr, Markus Müller, Ingrid Reichhelm und Jens Stöver.

Entsprechend gut gelaunt beendeten die Christdemokraten ihren Kreisparteitag, der schon mit einem Wahlmarathon begonnen hatte. Galt es doch, Delegierte und Ersatzdelegierte zum Landesparteitag, für die Landesvertreterversammlung am 4. Februar zur Aufstellung der Landesliste für die Bundestagswahl sowie zum Landesausschuss zu nominieren. Durch die Tagung führte Landtagsabgeordneter Hans-Jörn Arp, der gemeinsam mit Heiner Rickers, ebenfalls Landtagsabgeordneter, zum Auftakt des Abends landesweite Themen bezogen auf Auswirkungen für die Menschen im Kreis Steinburg aufgriff und Fragen aus dem Auditorium beantwortete.

Bundespolitisch zog Mark Helfrich Bilanz seiner Arbeit in Berlin, und auf die Schwerpunkte der Kreistagspolitik ging der Vorsitzende der Kreistagsfraktion, Reinhold Wenzlaff, ein.

Einer davon zog sich wie ein roter Faden durch die Veranstaltung: Immer wieder bekräftigten die CDU-Politiker von Bund, Land und Kreis den Willen der Christdemokraten zum HVV-Beitritt Steinburgs. Die CDU hat eigens dafür einen Flyer konzipiert. Wenzlaff betonte sein Unverständnis für das Abstimmungsverhalten der Landtagsabgeordneten Birgit Herdejürgen (SPD) und Bernd Voß (Grüne) gegen den Beitritt und stellte den Nordtarif als bessere Alternative in Frage. Die CDU wolle aber nicht locker lassen: Im nächsten Frühjahr, so Wenzlaff, werden die Christdemokraten die Mandatsträger in den Gemeinden „auffordern, Farbe zu bekennen zum HVV-Beitritt“. Damit solle ein Stimmungsbild gezeichnet werden, um der Forderung Nachdruck zu verleihen und weiter an einer Kehrtwende hin zum Hamburger Verkehrsverbund zu arbeiten. Positiv-Themen im Kreis benannte Wenzlaff mit dem im Frühjahr geplanten Neubau der Steinburgschule auf dem Gelände der früheren Jugendherberge in Itzehoe sowie die Aufstockung des Regionalen Berufsbildungszentrums um eine weitere Etage. Die werde angesichts 16 neuer Klassen auch dringend gebraucht.

Und auch auf die Bautätigkeiten am Krankenhaus ging der Verbandsvorsteher des Klinikums ein, weil er vielfach von Bürgern darauf angesprochen werde, doch lieber mehr Geld in die Bettenkapazitäten zu stecken. Die Mittel, die fließen, seien zweckgebunden, gebaut werde für die Psychiatrie und ein neues Schulungszentrum. Dringend notwendige Maßnahmen. Und wenn die Psychiatrie aus dem Klinikum in den Neubau wechsele, werde der Freiraum schnellstmöglich zu weiteren Stationen umgebaut. „Wir sind am Klinikum auf einem guten Weg.“ Nicht so allerdings beim Klappbrücken-Neubau in Heiligenstedten. Die soll breiter werden, doch erstmal müsse geprüft werden, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig ist.

Eine besondere Ehrung gab es zum Abschluss des Kreisparteitages: Mit Blumen dankte Heiner Rickers Waltraud Hansen, die 30 Jahre in der Kreisgeschäftsstelle gewirkt hatte, und stellte ihre Nachfolgerin Friederike Demandt vor. Bei Hans Hansen bedankte er sich ebenfalls für dessen stete Hilfsbereitschaft.

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erstellt am 17.Nov.2016 | 12:36 Uhr

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