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Norddeutsche Rundschau

04. Dezember 2016 | 07:06 Uhr

Ideen für Itzehoes Innenstadt : Bunte Sterne sollen im Advent leuchten

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Itzehoes Stadtmanagerin Lydia Keune-Sekula blickt voraus: Sie hat neue Ideen für eine weihnachtliche Dekoration in der Innenstadt.

Noch ist Sommer, aber Stadtmanagerin Lydia Keune-
Sekula sah jetzt schon „genau den richtigen Zeitpunkt, um sich intensiv mit dem Thema Weihnachten zu beschäftigen“. Zum sechsten Fachgespräch Innenstadt begrüßte sie 25 Teilnehmer – Einzelhändler, Eigentümer und Itzehoer Bürger.

Vorausplanen war angesagt, denn im Winter sollen der Weihnachtsbeleuchtung unter dem Motto „Laurentii Sternenstadt“ neue Impulse und ein Konzept gegeben werden. In der Adventszeit 2015 sei bei einem Rundgang mit einer Lichtdesignerin, die auch bereits in Stade für das richtige Licht sorgte, durch die beleuchtete Itzehoer Innenstadt aufgefallen, dass es noch einige „dunkle Ecken“ gebe, so Keune. Insbesondere die untere Feldschmiede und die Kirchenstraße seien noch „unterbelichtet“. Diese Lücken sollen nun geschlossen werden.

Wertvolle Hinweise, wie dies aus einer Hand mit einem Konzept gelingen kann, lieferten Cosima Sprang und Theresa Noell von der Firma Luminar der Hamburger Lichtdesignerin Wiebke Tschentscher. Sie stellten verschiedene Modelle für die Weihnachtsbeleuchtung vor. Orientiert an regionalen Gegebenheiten, sind verschiedene Formen von Beleuchtung möglich, bei denen für jede Anforderung und jeden Geldbeutel etwas dabei ist.

Im Zentrum der Vorschläge standen die Modelle der „Herrnhuter Sternmanufaktur“. Individuell und handgefertigt, können diese vielfältig in unterschiedlichen Größen geliefert werden. Gewünscht wurde von den Zuhörern, dass diese dann gleichzeitig und einheitlich eingesetzt werden. „Wir werden sie verteilen und anbringen“, kündigte die Stadtmanagerin an.

Die Anschaffung dieser Art von Beleuchtung, also Sterne in unterschiedlichen Größen und Lichterketten, würde insgesamt 7000 bis 13 000 Euro kosten und auf alle Geschäfte umgelegt werden: „Ein überschaubarer Betrag.“

Die Vorteile: „Sie bestehen aus wetterfestem Plastik, sind leicht, einfach und effektvoll, und auch die Einlagerung wäre gewährleistet“, so Lydia Keune-Sekula. Außerdem könnte man sie nach dem Winter auch hängen lassen, und auch Privatleute könnten sich eigene Lichterketten kaufen.

Für die untere Feldschmiede und die Bekstraße sollen Konzepte und eine Kostenkalkulation erstellt werden. „Für die Breite Straße müsste das Interesse noch herausgefunden werden, in der Kirchenstraße sollten wir jeden individuell ansprechen, und auch die Anwohner sollen mit eingebunden werden“, plädierte die Stadtmanagerin. Zögen alle mit, stünde einer weiteren Verbesserung der Itzehoer Weihnachtsbeleuchtung nichts mehr im Wege.



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erstellt am 11.Jul.2016 | 11:48 Uhr

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