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Norddeutsche Rundschau

26. Juni 2016 | 03:04 Uhr

Brotsuppe und umgedeutete Kunstwerke

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

„Kunst und Stadt“ ist das Motto des Kunstfestivals Itzehoe, das der Künstlerbund Steinburg ab Sonntag veranstaltet. Dazu geht die Kunst auch in die Stadt: Mittwoch, 20. November, finden zwei Aktionen in der Innenstadt statt.

So serviert Eva Ammermann eine Brotsuppe. Denn in der mobilen Küche ihres Kunstprojektes L’aliment werden Grundnahrungsmittel an den unterschiedlichsten Orten vorwiegend zu Suppen oder Eintöpfen verarbeitet und gemeinsam mit dem Publikum verspeist. Dieses Mal liegt der Themenschwerpunkt auf der Brotversorgung. Um etwas über das Bäckerhandwerk zu erfahren, nahm sie an Nachtschichten in Backstuben teil, ließ sich von einem Itzehoer Bäckermeister das Brezelschlingen beibringen, kochte als Gast mit bei der „Terrine im Turm“ der Innenstadtgemeinde. Eine Rezeptrecherche führte Eva Ammermann in das Kreis- und Stadtarchiv, wo sie die Zubereitung einer „Armensuppe“ studierte. Im Anklang daran bereitet sie eine Brotsuppe, die sich anfühlt „wie Samt auf der Zunge“. Kommenden Mittwoch ab 12 Uhr können Passanten sie vor dem Haupteingang des Hertiegebäudes testen.

Am selben Tag bietet Karl-Friedrich Hacker den ersten Spaziergang zur „Umdeutung öffentlicher Kunstwerke“ an. Wer Näheres über den Erfinder des Schaschlikspießes und sein etwas in Vergessenheit geratenes Denkmal erfahren möchte, hat um 15 Uhr die Gelegenheit. Treffpunkt ist der historische Rathausplatz. Besichtigt werden auch die Störbadestelle und die Hablik-Blick-Stele, bevor der Spaziergang im Prinzeßhofzoo seinen Abschluss findet. Er dauert rund eine Stunde. Eine Wiederholung gibt es Donnerstag, 28. November, und Freitag, 6. Dezember.

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erstellt am 15.Nov.2013 | 00:36 Uhr

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