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Norddeutsche Rundschau

03. Dezember 2016 | 14:45 Uhr

Brokdorfer landet in Ausnüchterungszelle

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Das überaus aggressive und uneinsichtige Verhalten eines 47 Jahre alten Brokdorfers, bescherte dem Mann eine Übernachtung in einer Ausnüchterungszelle.

Bewohner einer Wohnanlage hatten am späten Montagabend die Polizei alarmiert, nachdem der Störenfried Mitbewohner des Hauses lautstark beleidigt und bedroht hatte. Nach einem klärenden Gespräch mit der Polizei zeigte sich der 47-Jährige zunächst einsichtig und zog sich in seine Wohnung zurück. Doch der häusliche Frieden sollte nicht von langer Dauer sein.

Knapp eine Dreiviertelstunde später musste die Polizei erneut ausrücken. Nach einem Platzverweis und einer angedrohten Gewahrsamnahme zeigte sich der alkoholisierte Mann abermals einsichtig.

Aufgrund der ersten Aktion des Mannes war die Polizei jedoch misstrauisch und das zurecht, wie sich herausstellen sollte. Bei einer Streifenfahrt stießen die Polizisten erneut auf den Mann, der sich gerade auf dem Weg zu den anderen Beteiligten gemacht hatte. Kurzerhand wurde er von der Straße weg in Gewahrsam genommen und in die Ausnüchterungszelle nach Heide gebracht. Was die Polizei jedoch nicht wissen konnte: Der nächtliche Störenfried wollte nicht nur bei seinen Nachbarn Unruhe stiften, sondern sich zeitgleich Essen im Backofen in seiner Wohnung warm machen. So kam es, dass nach einer Weile Rauch aus seiner Wohnung drang und knapp eine Stunde nach Mitternacht die Polizei, aber zusätzlich auch die Feuerwehr alarmiert werden musste. Die Feuerwehr konnte rechtzeitig eingreifen, sodass kein weiterer Schaden entstand. Die Pizza im Backofen war allerdings nicht mehr genießbar.

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erstellt am 15.Nov.2016 | 15:26 Uhr

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