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Norddeutsche Rundschau

23. März 2017 | 01:28 Uhr

Brokdorfer Freibad soll einen Namen bekommen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Das Brokdorfer Freibad soll nicht mehr namenlos bleiben. Ein Arbeitskreis, der sich trotz winterlicher Temperaturen schon jetzt Gedanken gemacht hat über Aktionen, mit denen die Attraktivität des örtlichen Freibads verbessert werden könnten, hat angeregt, für das Freibad einen passenden Namen zu suchen. Dafür soll ein entsprechender Wettbewerb vorbereitet werden, an dem sich alle Brokdorfer beteiligen dürfen. Das erklärte der CDU-Gemeindevertreter Olaf Stahl als Ausschussvorsitzender in einer Sitzung des örtlichen Sport- und Sozialausschusses im Haus der Vereine (wir berichteten).


Wasserspielzeug für Kinder


Zu den geplanten Aktionen sollen eine Mallorca-Motto-Party (der Termin steht noch nicht fest), ein Schwimm-Aufbaukursus für Anfänger zum Erwerb des Seepferdchens oder des Bronze-Schwimmabzeichens, ein Schwimmkursus für Erwachsene und anderes mehr gehören. Auch soll der Bestand an Wasserspielzeug für Kinder wieder aufgestockt werden.

Der Ausschuss griff eine Anregung der Mitarbeiter im Freibad und im Eisstadion auf, jeweils einen Ansprechpartner zu benennen, um den direkten Draht zur Gemeinde zu verkürzen. Solche Ansprechpartner könnten Olaf Stahl für das Freibad und Armin Meyer für die Eishalle sein. Auf jeden Fall müssten sie aber stets die Bürgermeisterin informieren.

Bürgermeisterin Elke Göttsche teilte mit, dass für die Eishalle 116 Paar neue Schlittschuhe und 30 weitere Eishockeyhelme angeschafft worden seien. Nach dem Saisonende will der Sportverein Brokdorf im April einen Flohmarkt in der Eishalle durchführen.


Zukunft der Sporthalle noch unklar


„Wie geht es weiter mit der Sporthalle?“ Auf diese Frage kann zum jetzigen Zeitpunkt niemand eine Antwort geben. Es muss abgewartet werden, welche Maßnahmen finanziert werden können, um die Halle nicht nur für den Sport, sondern auch für Veranstaltungen weiter nutzen zu können. Dennoch beschloss der Ausschuss neue Rahmendaten für Veranstaltungen im Sportzentrum, mit denen auch die Vermietung von Tischen und Stühlen geregelt wird.

Positiv äußerte sich der Ausschuss über das letztjährige Weihnachtsmärchen. Die Dornröschen-Aufführung durch das Tournee-Theater Hamburg im Dezember erlebten 315 Erwachsene und Kinder. Damit konnte der Zuschuss der Gemeinde mit nur noch 167 Euro gering gehalten werden, nachdem im Vorjahr ein Defizit von 1850 Euro angefallen war. Noch ist offen, ob auch in diesem Jahr wieder ein Weihnachtsmärchen angeboten werden kann. Das Hamburger Theater wird dafür das Stück „Die Schneekönigin“ einstudieren. „Es wäre schön, wenn es weitergeht“, sagte Gemeindevertreter Mirco Block (CDU). Er äußerte aber Zweifel, dass es in diesem Jahr noch etwas wird mit dem Weihnachtsmärchen. „Wir haben noch bis Mai/Juni einen Entscheidungsspielraum“, sagte Bürgermeisterin Elke Göttsche. Sie hofft, dass sich bis dahin neue Entwicklungen über die Zukunft der Sporthalle auftun.

Offen ist auch die Zukunft des „Sportcasinos“ in der Sporthalle. Die jetzige Pächterin wird zum Ende März die Segel streichen. „Wir haben noch keinen Nachfolger“, sagte Elke Göttsche, bevor sich die Tür des Sitzungsraums schloss und der Ausschuss weitertagte. Ebenfalls nichtöffentlich wurde die mögliche Einlagerung von Castor-Behältern aus dem britischen Sellafield im Brokdorfer Zwischenlager erörtert.

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erstellt am 21.Jan.2016 | 09:50 Uhr

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