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Norddeutsche Rundschau

10. Dezember 2016 | 04:05 Uhr

Wilster Jahrmarkt : Blutende Hand und betrunkene Jugendliche

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Nach dem Jahrmarkt in Wilster zieht die DRK-Bereitschaft unterm Strich eine positive Bilanz. Auch habe der Einsatz viel Spaß gemacht.

„Der Jahrmarkt verlief für uns ruhiger als in den Vorjahren.“ Bereitschaftsleiterin Stefanie Wiechmann relativierte diese insgesamt positive Bilanz allerdings mit dem Hinweis, dass dennoch vier Einsätze des Rettungsdienstes notwendig geworden seien. Er musste während der Jahrmarktstage vier Jugendliche, die in erheblichem Maße unter Alkoholeinfluss und Drogen standen, zur stationären Behandlung ins Klinikum Itzehoe bringen.

„Ansonsten blieb es bei kleinen Verbänden oder Pflästerchen“, fügte Stefanie Wiechmann hinzu. Am schwerwiegendsten waren Schnittverletzungen an der Hand eines jungen Mannes, der ein Bierglas in seiner bloßen Hand zerdrückt und sich dadurch stark blutende Verletzungen zugezogen hatte.

„Wir machen den Sanitätsdienst zum Wilster-Jahrmarkt sehr gern“, bestätigte die Bereitschaftsleiterin. „Schließlich haben wir auch viel Spaß dabei.“ Die Sanitätsstation im Gemeindehaus in der Sonninstraße, die dankenswerterweise in jedem Jahr zur Verfügung gestellt wird, war am Freitag von 16 bis 2 Uhr nachts, am Sonnabend von 14 bis 2 Uhr, am Sonntag und Montag von 14 bis 24 Uhr und am Dienstag von 14 bis 22 Uhr von mindestens sechs Mitgliedern der DRK-Bereitschaft in wechselnder Besetzung besetzt gewesen.

In den Dienst eingebunden waren auch vier Aktive des Jugendrotkreuzes, die zum Schulsanitätsdienst der Gemeinschaftsschule unter Leitung der stellvertretenden Bereitschaftsleiterin Sabrina Looft gehören: Philip Kroll, Anna-Lena Tödt, Soey-Mae Dittebrandt und Marvin Thedens. Für die Jugendlichen endete der Jahrmarkt-Einsatz spätestens um 20 Uhr. Danach dürfen die 14- und 15-Jährigen nicht mehr eingesetzt werden.

Der DRK-Einsatz auf dem Jahrmarkt macht den Bereitschaftlern und Jugendotkreuzlern viel Spaß. „Wir kochen und essen gemeinsam und räumen auch nach dem Essen gemeinsam alles auf“, erzählt Stefanie Wiechmann. Auf dem Speiseplan standen selbstgemachte Pizzen, Nudeln mit Hackfleischsoße, Hühnerfrikassee und Chili con carne. „Es hat allen geschmeckt.“

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