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Norddeutsche Rundschau

09. Dezember 2016 | 20:33 Uhr

Bleistift ade

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Treue Wahlbürger wissen es: Wenn sie zum Urnengang schreiten, liegt in den Wahllokalen ein kleiner Bleistift bereit. Das war jetzt auch beim Bürgerentscheid in Beidenfleth nicht anders. Wie in den Jahrzehnten zuvor, machten die Bürger ihr Kreuzchen bei Ja oder Nein mit dem traditionellen Schreibgerät. Das wird es so künftig nicht mehr geben. Wie der örtliche Wahlvorstand jetzt von Thorsten Franck, dem Leiter des Ordnungsamtes, erfuhr, darf bei Wahlen oder eben auch bei Bürgerentscheiden nur noch ein dokumentenechter Schreiber genutzt werden. Das Votum per Bleistift könnte ja von einem Missetäter per Radiergummi verändert werden. Nun muss der Bürgerentscheid zum Glück nicht wiederholt werden. Die entsprechende Vorgabe aus Kiel ist noch nicht endgültig amtlich. Glück gehabt, könnte man sagen. Ohnehin wären unerlaubte Eingriffe in das Wählervotum wohl auch kaum möglich gewesen. Zahlreiche Augenzeugen werden bestätigen, dass niemand im Wahlvorstand ein Radiergummi in der Hand hatte.

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von
erstellt am 18.Jul.2016 | 10:20 Uhr

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