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Norddeutsche Rundschau

25. Januar 2017 | 00:30 Uhr

Bierdeckel-Politik

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Ein prominenter Bundespolitiker hatte einst angeregt, Gesetze doch bitteschön so kurz zu formulieren, dass sie auf einen Bierdeckel passen. Der Vorschlag war natürlich zum Scheitern verurteilt. In Stördorf meinte ein Gemeindevertreter jetzt zu einer Spontan-Anregung aus den Reihen der Zuhörer, man könne doch nicht über etwas abstimmen, was mal eben auf einen Bierdeckel geschrieben wird. Dabei hätte das durchaus seinen Charme und würde Leben in die oft verkrusteten Sitzungsabläufe bringen. Andererseits würde so etwas wohl sofort Rechtsanwälte auf den Plan rufen, weil nicht alles bis ins Kleingedruckte abgesichert ist. Und einst gepflegte Regelungen per Handschlag sind ohnehin Geschichte. Schade eigentlich.

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erstellt am 28.Jul.2016 | 09:43 Uhr

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