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Norddeutsche Rundschau

08. Dezember 2016 | 11:02 Uhr

Event : Beste Stimmung bei der 3. Musiknacht

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Drei Stunden lang Live-Musik an 14 Stationen in der Innenstadt von Wilster. Für jeden musikalischen Geschmack was das Passende dabei.

An 14 verschiedenen Locations gab es hochwertige Musik aus der Region – und einige Perlen waren darunter auch versteckt. Am Wochenende lud der Gewerbe- und Verkehrsverein Wilster und Wilstermarsch zur 3. Musiknacht und präsentierte erneut ein abwechslungsreiches Programm, das für jeden musikalischen Geschmack etwas bot. In den teilnehmenden Geschäften und bei Dienstleistern rund um die Kirche konnten die Nachtschwärmer drei Stunden lang von einem Lokal zum nächsten pendeln. Singer/Songwriter wie Gerrit Hoss, Ute Ullrich (im vergangenen Jahr bei der Casting-Show „Voice of Germany“ erfolgreich) und Florian Lindemann, Duos wie „Frühstücksbeat“ oder „Jonas & Wiebke“ und Bands wie „Wonderland“ gewährleisteten ein abwechslungsreiches Riesenprogramm.

Am Eingang der Sparkasse waren die Mitarbeiterinnen Ines Christ, Svenja Uhde und Kirsten Hennings an der Kasse bester Dinge. „Die Stimmung ist gut, es sind viele Leute da“, sagte Ines Christ. „Und man kennt die Lieder unserer Band ja auch“, sagte Kirsten Hennings. Die Band „Dance on“ nutzte im Schalterraum die Gelegenheit zur Eigenwerbung und begrüßte vereinzelte Besucher auch persönlich: „Sie wissen, was gute Musik ist“, sagte Schlagzeuger Hans-Georg Landhammer.

Nebenan bei Reese Moden begeisterte das Trio „House on a Hill“ aus Hamburg mit seinem Folk-Rock-Programm. „Der Sound ist gut“, stellte Hannes Diercks am Cajon fest. „Und durch die vielen Klamotten in den Regalen ist er noch besser. Sonst gibt es zu viel Hall, hier ist der besser gedämmt.“

Ein Besucher, der ungenannt bleiben wollte, war davon ganz begeistert. „An der Gitarre spielt hier mit Claus „Dixie“ Dircks eine Legende, die man sonst nur aus der Hamburger Blues Szene der 80er Jahre kennt.“ Auch andere Besucher, denen dieser gar nicht bekannt war, waren von ihm begeistert. „Was er an der Mundharmonika geleistet hat – das war super“, sagte eine Besucherin. Hier feierte Inge Breyhahn mit Freunden ihren 76. Geburtstag. „So eine Veranstaltung ist hervorragend für ganz Wilster. Die Musik ist nicht aus der Dose, alles wird live gespielt“, schwärmte sie. „Man kennt viele, man kommt aus dem Grüßen gar nicht mehr heraus. Und man trifft Leute, die man sonst lange nicht sieht – selbst die Nachbarn“, ergänzte Wolfgang Lakeit.

Das „Duo Voices“ mit Ute Eickmann aus Itzehoe und Stefan Hansen aus Kiel trat bei Petra Looft schon zum dritten Mal auf. „Wir fühlen uns sehr willkommen, das Publikum ist sehr nett“, so Ute Eickmann. „Wir hatten schon einen Chor mit 30 Mann. Es ist immer eine besondere Atmosphäre. Ein Hoch auf unsere Organisatorin Sandra Wolfsteller!“ Die „Wurst vom Teller“ zog unterdessen der „Piano Man“ Klaus Porath in der Volksbank, der mit seinem One-Man-Klavier-Programm bekannter Coversongs ständig vor vollem Saal spielte.

Gleich nebenan im „Eis Café Rialto“ begeisterten die „Glasstones“ um Musiker Holger Glas aus Hohenlockstedt bis in die Nacht hinein mit lateinamerikanischen Klängen. In einer großen Werkzeughalle bei Wilster Automobile hatten unterdessen Dagmar und Uwe Schröder extra eine große Bühne aufgebaut, in der sie mit orangefarbenen und schwarzen Luftballons das Farbkonzept der Band „Soul 8-15“ nachempfanden. „Es ist richtig voll, und zum Schluss kommt auch noch die Feuerwehr zum Nachfeiern“, freute sich Uwe Schröder.

Beste Stimmung auch um die Ecke bei Fahrrad Lamberty, wo Thorge und Nina das Publikum mit bekannten Coversongs bei Laune hielten. Große Stimmung mit einer qualitativ hochwertigen Show machte die vierköpfige Band „Elastic Soap Jazz“ im Kulturhaus. Als die Straßenmusiker mit Alt-Saxophon, Saxophon, Trompete und Schlagzeug zum Schluss nach ihrem regulären Auftritt in der After Show-Party auch noch Sängerin Ute Ullrich zu einem Song auf die Bühne baten („Wir haben noch nie zusammen gespielt“), erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt.

Organisatorin Sandra Wolfsteller bedauerte zwar: „Etwas weniger Publikum als im vergangenen Jahr“, freute sich aber: „Es war immer überall gut gefüllt.“ Man sei gezwungen gewesen, die Nacht in den November zu legen, weil vorher alle Wochenenden schon belegt waren mit Veranstaltungen. „Im kommenden Jahr versuchen wir, es wieder Ende August bei besserem Wetter zu veranstalten“, kündigte sie an.

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erstellt am 21.Nov.2016 | 05:00 Uhr

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