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Norddeutsche Rundschau

10. Dezember 2016 | 04:04 Uhr

Volksfest : Beim Jahrmarkt lief alles rund

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Marktmeister Manfred Moltzau zieht im Sozialausschuss eine durchweg positive Bilanz der Traditionsveranstaltung in Wilster. Auch Schausteller und Besucher waren zufrieden.

Der Termin stimmte, die Pubikumsresonanz war gut und auch die Schausteller waren zufrieden: Rund drei Monate nach dem Jahrmarkt zieht Manfred Moltzau eine insgesamt positive Bilanz des traditionsreichen Volksfestes in Wilster. Einziger Wermutstropfen für den Marktmeister: Das Wetter spielte manchmal nicht ganz mit.

Nach langen Diskussionen im Vorfeld scheint sich vor allem der neue Termin für den Jahrmarkt eingependelt zu haben. Um dem Wacken Open Air aus dem Weg zu gehen, wurde die Veranstaltung in diesem Jahr zum zweiten Mal zwei Wochen früher als 700 Jahre lang üblich eingeläutet. Im ersten Jahr hatte es noch reichlich Kritik von Schaustellern gegeben. Die haben sich aber mittlerweile auf den neuen Termin Mitte Juli eingestellt. „Wir hatten diesmal sehr gute Bewerbungen“, stellt Moltzau fest, dass es sieben große Fahrgeschäfte gegeben habe – „so viele wie noch nie“. Besondere Attraktionen seien erstmals Nostalgie-Riesenrad und Kettenflieger gewesen. Leider seien diese Fahrgeschäfte vom Publikum aber nicht wie erhofft angenommen worden, bedauert Moltzau. Insgesamt habe es eine sehr gute Mischung gegeben – auch mit vielen Angeboten für Kinder.

Bewährt hat sich nach seiner Einschätzung aber der weitgehende Verzicht auf Stellflächen am Markt. So konnte man Leerflächen auf dem Colosseumsplatz vermeiden. Unterm Strich habe er fast nur positive Resonanz von den Besuchern bekommen. „Von der Eröffnung bis zum Feuerwerk ist alles gut angenommen worden.“ Deutlich verbessert habe sich durch eine Neuregelung mit Vorkasse auch die Zahlungsmoral der Schausteller. Musste der Marktmeister früher nur allzu oft hinter den Standgebühren herlaufen, wurden diese jetzt erstmals zu einem großen Teil schon im Voraus entrichtet.

Knackpunkt bleibe hingegen der vielfach frühzeitige Abbau. So packten einzelne Schausteller am Dienstag schon frühzeitig die Koffer und lösten damit eine Art Kettenreaktion unter ihren Kollegen aus. Sehr gut bewährt habe sich dafür die neue Bühne im Trichtergarten. Ihr will man im nächsten Jahr noch größere Aufmerksamkeit widmen. Insbesondere sollen die musikalischen Aktivitäten dort auch stärker herausgestellt werden.

Der Sozialausschuss, dem Moltzau damit Bericht erstattete, nahm die Bilanz wohlwollend zur Kenntnis. Auf Anregung des Marktmeisters und der stellvertretenden Ausschuss-Vorsitzenden Maren Hayenga soll aber der eigens ins Leben gerufene Jahrmarkts-Ausschuss nicht aufgelöst werden. Aus diesem Gremium erhofft man sich auch für die Zukunft Anregungen und Impulse für weitere Verbesserungen der Traditionsveranstaltung. Den Termin für nächstes Jahr kann man sich ja schon einmal in den neuen Kalender schreiben: 14. bis 18. Juli 2017.

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erstellt am 21.Okt.2016 | 12:41 Uhr

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