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Norddeutsche Rundschau

30. März 2017 | 18:36 Uhr

Investor : Bauland in Wilster heiß begehrt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Investor will möglicherweise Neubaugebiet auf ehemaligem Getränkehandel in Wilster realisieren.

Für das Gelände der früheren Getränkegroßhandlung Kurt Schulze zwischen Rathausstraße und Neubaugebiet Billerbeck soll möglicherweise der Bebauungsplan 9c „westlich Bürgermeister-Dethlefsen-Straße“ aufgestellt werden. Damit wollte sich am Donnerstagabend der Bauausschuss der Stadt in einer öffentlichen Sitzung befassen. Dazu kam es aber nicht: Der Punkt wurde zurückgestellt. CDU-Ratsherr Mark Dethlefs vermisste die Anwesenheit des Investors, der das Grundstück gekauft hat. Der soll nun zu einer neuen Sitzung eingeladen werden, um sich und seine Planungen für die Bebauung des Grundstücks vorstellen und darlzuegen, „wo und wie er die notwendigen Parkplätze schaffen will“.

Wie unsere Zeitung erfuhr, will der neue Eigentümer dort ein Wohnungsbauprojekt mit Anbindung an das bestehende Neubaugebiet realisieren. Für die Bebauung ist auch der Abbruch der vormals vom Möbelhaus Wolfsteller genutzten Halle im Gespräch.

Bürgermeister Walter Schulz hatte schon am Rande der Finanzausschusssitzung festgestellt: „Was den Wohnungsbau betrifft, sind wir zurzeit gut aufgestellt.“ Der Finanzausschuss hatte unter Ausschluss der Öffentlichkeit über den möglichen Verkauf des Sportplatzes Brook und des ehemaligen Bahnhofs beraten. Für beide Objekte soll es nach dem Willen des Ausschusses eine öffentliche Ausschreibung geben.

Sie wurde in gleicher Weise auch für das hintere Gelände der Stadtwerke am Klosterhof durchgeführt. Dafür hatte sich zuletzt der örtliche Möbelkaufmann Peter Wolfsteller interessiert, dann aber von einem Erwerb wieder Abstand genommen. „Hierfür gibt es jetzt schon mehrere Bewerber“, sagte Bürgermeister Schulz. Über die Art der künftigen Nutzung konnte er noch keine Angaben machen.

Nach dem Abbruch der früheren Mittelschule am Stadtpark will der neue Eigentümer, der Architekt Ralf Momsen aus Heiligenstedten, dort mehrere Wohnungen errichten.

Nach dem Beschluss des Finanzausschusses will sich die Stadt auch von dem gesamten Gelände des früheren Bahnhofs trennen, der zurzeit noch von „Steinburg-Sozial“ mit der Bio-Abfall-Kompostierung (BAK) genutzt wird. Über den Verkauf des Bahnhofs und des Sportplatzes Brook hat nach dem Finanzausschuss nun die Ratsversammlung die letzte Entscheidung zu treffen. „Wir haben ein starkes Interesse am Erwerb des Bahnhofs“, bestätigte Markus Gruber als Leiter der BAK und des angegliederten Sozialkaufhauses im ehemaligen Güterbahnhofs im Gespräch mit unserer Zeitung. Das sei aber aus personellen Gründen zurzeit geschlossen. „Steinburg-Sozial“ gehört zur Diakonie Altholstein in Neumünster als geschäftsführendem Gesellschafter.

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