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Norddeutsche Rundschau

04. Dezember 2016 | 21:28 Uhr

Brokdorf : Auszeichnung für gelebte Integration

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Gemeinde ehrt 14 Flüchtlingsbetreuer, die den Neubürgern in vielerlei Alltagssituationen behilflich sind

14 ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuer in der Gemeinde Brokdorf sind zu Beginn der jüngsten Gemeinderatssitzung geehrt worden. Bürgermeisterin Elke Göttsche sprach ihnen den Dank der Gemeinde aus und betonte: „Durch Ihre Hilfe klappt die Eingliederung der Flüchtlinge hier in Brokdorf sehr gut.“ Den Helferinnen und Helfern überreichte sie im Auftrage des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Torsten Albig eine Anstecknadel und ein Dankschreiben. Gemeinsam mit ihren Stellvertretern Thorsten Block und Andreas Meyer schloss sich Elke Göttsche dem an. Alle drei überreichten den Flüchtlingsbetreuern Blumen und ein Präsent der Gemeinde.

Die Hilfe der Ehrenamtlichen werde von den Asylbewerbern gern angenommen. Es sei immer wieder zu erkennen, dass sie sich über die Hilfe freuen und dass sie Vertrauen zu den Helfern aufgebaut hätten. „Wir als Gemeinde wissen diese Arbeit zu schätzen“, sagte die Bürgermeisterin und verwies auf deren Engagement bei dem beratenden und helfenden Einsatz bei Alltagsdingen sowie im Sprachunterricht bei ehrenamtlich geleisteten Deutschkursen.

Im Jahr 2015, so erinnerte Elke Göttsche, seien eine Million Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. In der Wilstermarsch seien 178 Asylbewerber aufgenommen worden. 16 von ihnen leben in Brokdorf – durch zwei Geburten seien es jetzt 18 Personen geworden. Sie würden von ehrenamtlichen Helfern betreut, unterstützt und beschult.

Die Anstecknadel des Landes erhielten Heinz Oesau, Maybritt Dolling, Regina Peters, Klaus Peters, Manfred Eisner, Karl-Heinz Langbehn, Heinke Langbehn, Birgit Zöllner, Beatrix Sallach, Manfred Sallach, Ingrid Vierth, Klaus Vierth, Karl-Josef Lamberty und Olaf Stahl.  

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