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Norddeutsche Rundschau

10. Dezember 2016 | 23:28 Uhr

Töpfermarkt : Aussteller präsentierten ausgefallenes Angebot

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Veranstalter, Teilnehmer und Besucher sind zufrieden mit der 30. Auflage der Traditionsveranstaltung in Kellinghusen.

Das Angebot umfangreich, die Besucher interessiert, die Aussteller motiviert. Das Wetter – machte dem Kellinghusener Töpfermarkt am Sonnabend mit viel Regen zwar einen kleinen Strich durch die Rechnung, am Sonntag herrschten bei Sonnenschein aber ideale Bedingungen. Gäste wie Aussteller zeigten sich überwiegend zufrieden mit Angebot, Organisation und Verlauf und betonten das Fachinteresse aller Beteiligten. Der Markt feierte in diesem Jahr auch noch doppelten Geburtstag: fand er doch zum 30. Mal und gleichzeitig zum 5. Mal unter der Regie des „Keramik Centrums Kellinghusen“ (KCK) statt.

Den Interessenten wurde in der Innenstadt wieder ausgefallenes Angebot an Tonzeug, Porzellan und Geschirr präsentiert. Dazu gab Aktionen für Kinder, Stadtführungen und eine Ausstellung im Museum, die an beiden Tagen geöffnet war. Knapp 80 Werkstätten aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden boten ihre Exponate an. Vom Wetter ließen sich die wahren Liebhaber nicht beeindrucken. So sagte Besucherin Doris Weichert aus Hamburg: „Ich bin jedes Jahr dabei, und der Regen schreckt mich nicht ab, obwohl das schade ist für die Aussteller. Ich habe mich inspirieren lassen, weil ich gerne auch einmal töpfern möchte. Das muss man erlernen, und es gibt hier so eine Vielzahl an Anregungen“, ergänzte sie und kaufte eine kleine Figur in Form eines Vogels als Fensterdekoration. „Mich hat der Ruf Kellinghusens als Keramikstadt wieder überzeugt.“

Beeindruckt vom Angebot waren auch Matthias und Tina Braband aus Seth (Kreis Segeberg). Zum ersten Mal da, war für sie ein großer, bunter Regenschirm war am Sonnabend das wichtigste Utensil. Trotzdem nahmen sie sich ausgiebig Zeit. „Mir kommen die Tränen, wenn ich all die individuelle Handarbeit sehe, die da drin steckt“, meinte Matthias Braband. „Das ist sehr künstlerisch“, fand auch Tina Braband.Auch Sabine Pittelkow und Sabine Werdoff, beide Krankenschwestern aus Kellinghusen, kamen zum Schauen und Geschenkesuchen. „Ich würde für den Garten etwas kaufen“, so Sabine Pittelkow, während sie die Blumenkeramik am Stand von Keramikerin Waltraut Kober aus Kellinghusen bewunderte. „Das Angebot ist toll“, fand auch Sabine Werdoff.

Sabina Zurich aus Moorrege (Kreis Pinneberg) kaufte unterdessen bei Anbieterin Karin Kusenberg aus Spenge bei Bielefeld einen Keramikring mit Platin- und Goldauflage, der universell zu ihrer Kleidung passte. „Ich komme schon jahrelang hierher und habe festgestellt, dass die gebotenen Waren mit Liebe gemacht sind.“

Am Stand des Keramik- Centrums Kellinghusen boten Jenni Knapp vom Stadtmarketing und Elena Marwedel die Bemalung historischer Ziegel für Kinder an, woran an beiden Tagen mehr als 50 Mädchen und Jungen teilnahmen. „Der Töpfermarktbecher, der dieses Jahr von der Töpferei Frank kommt, verkaufte sich wieder hervorragend“, so Jenni Knapp. „Und auch die Stadtführungen und das Museum waren gut besucht.“

So konnte Organisator Michael Gatke trotz der widrigen Umstände am Sonnabend ein insgesamt zufriedenes Fazit ziehen. „Als es noch nicht regnete, lief es gut“, sagte er. „Als dann der Nieselregen einsetzte, haben wir genügend Möglichkeiten zum Unterstellen geboten. Doch am Sonntag war es dann bombig, es war rappelvoll. “

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