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Norddeutsche Rundschau

04. Dezember 2016 | 21:26 Uhr

Auftakt mit Kantersieg

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Erstes Saisonspiel der Eishockey-Hobbyliga / Mammuts fegen Monkeys 16:0 vom Eis

Spannung am Wochenende in Brokdorf: Auf dem Eis wurde um jeden Puck gekämpft, stemmte sich der Underdog lange Zeit erfolgreich gegen die Übermacht des Meisters. Die Titelverteidiger in der Hobby-Eishockeyliga, die „Hamburg Mammuts“, traten gegen die „Fighting Monkeys“ von der Unterelbe an.

Während diese wegen Personalnot nur mit zehn Spielern auflaufen konnten, nahm die semi-professionell geführte Truppe aus Hamburg mit Trainer Martin Kania das Spiel sehr ernst und war mit gleich 16 Spielern angereist, die bis unter die Haarspitzen motiviert waren. So wurde das Match zur Abwehrschlacht, die die „Fighting Monkeys“ bis zum Ende des ersten Drittels noch recht ausgeglichen gestalten konnten und „nur“ mit 0:2 zurück lagen. Das änderte sich im Verlauf des zweiten Drittels, als die „Mammuts“ ihre Überlegenheit gnadenlos ausspielten und auf 10:0 davon zogen.

Da hatte Guido Kadler, der mit Ligapräsident Kai Hennings in der Sprecherkabine saß, alle Hände voll zu tun mit dem Einspielen der Tor- und Bully-Musik. „Wir machen das jetzt wie in den großen Eishockey-Arenen auch“, so Kai Hennings. „Das erste Spiel ist immer hektisch, da sind alle noch nervös“, stellte unterdessen „Mammut“-Trainer Martin Kania fest. „Die ersten zehn Minuten liefen für uns deswegen auch nicht so erfolgreich, aber wir haben uns langsam auf Mammuts-Niveau gesteigert.“

Während diese sonst in der Volkspark-Arena in Hamburg trainieren, bereiten sich die „Fighting Monkeys“ in der Brokdorfer Eishalle auf ihre Spiele vor. Ihr Spieler und Betreuer Kay Lüttjohann (52) haderte auf der anderen Auswechselbank mit den schwierigen Bedingungen. „Wir haben nur noch wenige Spieler, vier sind ausgefallen. Deswegen können wir nicht so oft wechseln und müssen länger auf dem Eis bleiben. Das schlaucht ganz schön“, sagte er, während ihm der Schweiß von der Stirn tropfte. So mussten sie sich bis zum Ende mit einem 0:16 zufrieden geben.

Trotz des eindeutigen Ergebnisses war es für den Schiedsrichter, Eismeister Lutz Stüven, ein leicht zu pfeifendes Spiel. „Es ging sehr fair zu, gab nur eine Strafzeit“, resümierte er schließlich. Enttäuschung, aber keine Resignation unterdessen bei den Verlierern. „Das Ergebnis ist erschreckend, da sieht man, dass bei uns zu wenige auf dem Eis standen. Aber das Resultat ist eigentlich egal, der Spaß steht im Vordergrund“, sagte Kay Lüttjohann. Für die „Mammuts“ bleibt es unterdessen beim ambitionierten Saisonziel: der Verteidigung Meisterschaft. Dafür können sie weiterhin aus dem Vollen schöpfen. „Wir haben insgesamt 40 Spieler zur Verfügung“, freut sich ihr Trainer.

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erstellt am 23.Okt.2016 | 16:54 Uhr

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