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Norddeutsche Rundschau

07. Dezember 2016 | 19:29 Uhr

„Anwohner verdienen meinen größten Respekt“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Lex Hartmann (59) ist Mitglied der Geschäftsführung des holländischen Netzbetreibers Tennet. Er stellte sich den Fragen unseres Redaktionsmitglieds Volker Mehmel.

Warum wird die Konverterstation ausgerechnet vor den Toren der Stadt Wilster gebaut?

So ein Projekt muss man sich vorstellen wie ein großes Kraftwerk. Dafür brauchen wir einen Knotenpunkt. Direkt am Deich oder am Strand wären die Verbindungen zu schwach. Deshalb wird das Umspannwerk hier gebaut.

Was hat die Region davon?

Wir sind brave Steuerzahler. Natürlich dann, wenn wir Gewinne erzielen. Die unmittelbar Betroffenen werden entschädigt. Im Grunde geht es hier aber um eine volkswirtschaftliche Frage. Nämlich: Was hat ganz Deutschland von der Energiewende? Was die Anwohner in der Umgebung betrifft, verdienen diese meinen allergrößten Respekt, dass sie die Energiewende so mittragen.

Neben Nord- gibt es ab Wilster ja auch noch Südlink. Wie geht es hier mit der Trassenführung weiter?

Das ist hier noch wie eine Autobahn ohne Abfahrt. Auch in Bayern wird übrigens durch Sonnenenergie Überschuss produziert, der dann in Norwegen im Speicher ankommen soll. Was die konkrete Trassenführung zu Südlink betrifft: Hier wollen wir in zwei Wochen die neue Planung vorstellen.

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erstellt am 16.Sep.2016 | 13:18 Uhr

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