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Norddeutsche Rundschau

23. September 2014 | 18:22 Uhr

Grossbrand in Borsfleth : Alte Scheune lichterloh in Flammen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Gegen 23.15 schlägt auf einem Borsflether Hof der Hund an. Der Eigentümer bemerkt, dass seine Scheune mit 1000 Strohballen in Flammen steht. Zwei Pferde kann er noch retten.

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Ein Großfeuer am Wischdeich hat in der Nacht zu Montag über 150 Einsatzkräften aus vier Feuerwehren zu Schaffen gemacht. Dort brannte in der Nähe des Schöpfwerkes ein rund 2500 Quadratmeter großer Scheunenkomplex mit 1000 eingelagerten Großballen sowie landwirtschaftlichen Geräten lichterloh. Nach Einschätzung der Feuerwehr entstand ein Schaden von rund einer halben Millionen Euro an dem über 100 Jahre alten Gebäude.

Die Hofeigentümer hatten bereits geschlafen, als ihr Hund gegen 23.15 Uhr anschlug und lang anhaltend kläffte. So geweckt, schaute der Eigentümer nach dem Rechten und entdeckte Augenblicke später die brennende Scheune. Während seiner Ehefrau die Feuerwehr alarmierte, gelang es dem Borsflether im letzten Augenblick, zwei in der Scheune untergebrachte Pferde ins Freie zu retten. Hierbei erlitt der Mann leichte Verletzungen und musste später vom Rettungsdienst behandelt werden.

Als kurz darauf in Borsfleth, Krempdorf und Blomesche Wildnis die Sirenen heulten, war nicht nur für die anrückenden Kräfte wegen des glutrot verfärbten Himmels über Borsfleth schnell klar, dass man es mit einem Großfeuer zu tun hatte. Deshalb wurden die Feuerwehren aus Glückstadt und Krempe nachgefordert. „Als wir eintrafen, kam uns bereits das Eternit-Dach der Scheune entgegen“, sagte Einsatzleiter Heiko Mohr. Glück im Unglück: Der Wind stand günstig, so dass das Wohnhaus nicht in Gefahr war. Um sicher zu gehen, wurden Posten zum Borsflether Wisch geschickt, damit dort aufgrund des immensen Funkenfluges keine Reetdächer in Brand geraten.

Obwohl dank der Neuenbrooker Wettern ausreichend Löschwasser zur Verfügung stand, konnten die Feuerwehrleute nicht viel ausrichten. Drei teilweise neue Traktoren wurden ein Raub der Flammen. Vier Stunden nach Alarmauslösung konnten die ersten Kräfte von der Brandstelle abgezogen werden. Die Wehren aus Borsfleth und Krempdorf waren bis Montag Nachmittag noch im Einsatz, um das mit einem Bagger sowie einem Radlader auseinander gefahrene Stroh ständig abzulöschen. Am Vormittag nahm die Kripo Itzehoe, unterstützt durch die Drehleiter der Feuerwehr Glückstadt, ihre Ermittlungen zur Brandursache auf. Vermutet wird derzeit ein technischer Grund.


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erstellt am 23.Sep.2013 | 14:52 Uhr

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