zur Navigation springen

Norddeutsche Rundschau

08. Dezember 2016 | 17:08 Uhr

Wirtschaft : „Aktiv für Glückstadt“ mischt sich ein

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Verein will das Geschehen in der Stadt mitgestalten. Verkehrs- und Gewerbeverein jetzt auch dabei.

Zwanglos Ideen entwerfen und sie dann vielleicht auch umsetzen: Der Verein „Aktiv für Glückstadt“ will sich einbringen in das Stadtgeschehen. Und jetzt ist auch der Verkehrs- und Gewerbeverein (VGV) mit seinem Vorsitzenden Ralf Krüger (54) dabei. „Es ist gut, dass sich der Verein gegründet hat, denn wir können uns nicht um alles kümmern.“ So manches Mitglied engagiere sich jetzt auch bei „Aktiv für Glückstadt“. Beide Vereine könnten sich gut ergänzen.

„Wir treten mit einer Stimme auf“, sagt Henning Plotz (54), Vorsitzender des Vereins, zu den Vorzügen des Miteinanders. Und Martin Meiners (54) Mitglied und ehemaliger VGV-Vorsitzender erklärt: „Wir arbeiten ergänzend zum Verkehrs- und Gewerbeverein.“

Wie berichtet, ist der Verein enstanden aus der Idee „Licht für Glückstadt“. Eine Initiative ursprünglich von Geschäftsleuten, die Innenstadt durch abendliche Beleuchtung attraktiver zu gestalten.. „Das ist unsere wesentliche Säule“, sagt Plotz. Doch dabei soll es nicht bleiben. „Wir wollen Menschen zusammenbringen.“ Geschäftsleute, Handwerker, Hausbesitzer, Glückstädter – alle sind angesprochen. Ideen sollen ausgetauscht werden. Und er erhofft sich, dass das gesellschaftliche Leben reaktiviert werden kann. „Die Leute kennen sich kaum noch untereinander.“

Das sieht auch Martin Meiners so: „Früher war in Glückstadt gesellschaftlich mehr los.“ Es sei aber wichtig in einer Kleinstadt zu wissen, wer was macht. „Die Stärken der Stadt sind kurze Wege.“ Und er sieht viel Potenzial, um etwas für Glückstadt zu tun.

Ein Anliegen ist der Aufbau eines Netzwerks. Mit Geschäftsleuten, aber auch Privatleuten. Deshalb wird jetzt regelmäßig monatlich ein Stammtisch angeboten. „Es sind keine Arbeitstreffen“, betont Plotz. Denn aus seiner Sicht kommen die besten Ideen in lockerer Atmosphäre – beim Gespräch. „Es soll Spaß bringen.“

Die nächsten Termine, zu denen Interessierte kommen können, sind: 7. Juli bei Heiko Raumann im Gewerbegebiet-Süd, am 4. August im Lokal „Strandgut“ am Außenhafen und am 1. September im Hotel „Brückenhaus“ am Rethövel. Jeweils ab 18.30 Uhr.

Was Plotz, Meiners und Krüger wichtig ist: Die Stadt soll auch im Herbst und Winter attraktiv sein. Davon könnten alle profitieren. Auch davon, wenn dann mehr Gäste nach Glückstadt kommen. Das Frühjahr ist weniger ein Problem. Krüger: „Durch den Kulturmärz beginnt der Tourismus in Glückstadt bereits im März. Es muss uns gelingen, dass die Urlauber ganzjährig kommen.“

Für den Herbst werden bereits Aktionen geplant. Eine davon ist: 10  000 Blumenzwiebeln zu pflanzen. Das will Henning Plotz gemeinsam mit Igor Neer, auch Mitglied des Vereins, umsetzen. „Daraus machen wir ein Event“, so Plotz. Und eine große Veranstaltung wird es geben, wenn die Lichter in dieser Zeit angehen. Das Lichterfest für die Bevölkerung ist noch in der Planung.

Was ihn persönlich ärgert, ist die fehlende Sauberkeit in Glückstadt. Dass die Bürger von der Verwaltung immer wieder aufgefordert werden, ihrer Reinigungspflicht nachzukommen, die Stadt aber selbst wenig tut. „Auch für eine saubere Stadt werden wir uns einsetzen und die Ärmel hochkrempeln.“

Allen Dreien ist auch eines besonders wichtig: die 400-Jahr-Feier der Stadt Glückstadt in 2017. Auch da will sich der Verein einbringen.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 25.Jun.2016 | 16:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen