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Norddeutsche Rundschau

11. Dezember 2016 | 13:06 Uhr

Abschied für einen „verlässlichen Kumpel“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Seit über neun Jahren gehörte Friedhelm Peetz der Gemeindevertretung Beidenfleth an, davon seit 2008 als 2. Stellvertreter und seit 2013 als 1. Stellvertreter des Bürgermeisters. Jetzt hat er sein Mandat niedergelegt, weil er mit seiner Frau Monika seinen Lebensmittelpunkt von der Stör nach Brunsbüttel verlegen will.

Die Gemeindevertretung wählte am Donnerstagabend einstimmig den SPD-Gemeindevertreter Wolfgang Stenzel zum neuen 1. Stellvertreter. Er wurde von Bürgermeister Peter Krey vereidigt und in sein neues Amt eingeführt. „Friedo“ Peetz, so sagte der Dorfchef, sei für ihn immer „ein verlässlicher Kumpel“ gewesen. Mit dem Ehrenteller der Gemeinde, einer Urkunde, Präsenten und Blumen für Ehefrau Monika, die immer ein ausgleichender Faktor gewesen sei, entließ Peter Krey seinen langjährigen Weggefährten aus dem Ehrenamt. Peetz dankte seinerseits für die immer harmonische Zusammenarbeit im Ortsparlament und wünschte der Gemeinde eine gute Zukunft.

Gute Wünsche zum Abschied aus der Gemeindevertretung kamen auch von Barbara Busch von der Arbeitsgruppe „Beidenfleth 25“ sowie von der CDU-Abgeordneten Antje Starck. Auch wenn Friedhelm Peetz immer auf der anderen Seite des Ratstisches gesessen habe, seien die Entscheidungen zum Wohle der Gemeinde fast immer einstimmig gefasst worden. Das sei beispielhaft für die gute und konstruktive Zusammenarbeit, sagte Starck.

Der Gemeinderat beschloss weitere personelle Veränderungen in den Gremien der Gemeinde. So wurde Andreas Lorenz (CDU) zum neuen stellvertretenden Mitglied im Umwelt- und Sozialausschuss berufen. Er tritt darin die Nachfolge der ausgeschiedenen Gemeindevertreterin Kirsten Körting an. Neuer persönlicher Stellvertreter von Mario Kolbe (SPD) im Rechnungsprüfungsausschuss wurde der Abgeordnete Hans Haack (CDU). Weil die Liste der SPD erschöpft sei, wolle sie auf ihr Vorschlagsrecht verzichten, gab Friedhelm Peetz bekannt. Die CDU schlug deshalb Hans Haack vor, der mehrheitlich bei einer Enthaltung gewählt wurde.

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erstellt am 14.Okt.2016 | 10:48 Uhr

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