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Norddeutsche Rundschau

03. Dezember 2016 | 07:43 Uhr

Kommunikation : 660 Haushalte wollen Glasfaser

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Mindestzahl im ersten Aktionsgebiet in der Wilstermarsch weit übertroffen. Baubeginn ist noch in diesem Jahr.

Eine Woche lang haben die Stadtwerke Neumünster Verträge geprüft und gezählt. Am Ende steht ein durchschlagender Erfolg. Die angestrebte Mindestzahl von 550 Verträgen für das Aktionsgebiet 13, dass in der Wilstermarsch die Gemeinden Beidenfleth, Wewelsfleth und Dammfleth sowie in der Krempermarsch Bahrenfleth umfasst, wurde weit übertroffen. Mit mehr als 660 Verträgen sichern sich auch diese vier Gemeinden den Anschluss ans schnelle Internet. Interessenten aus den Außenbereichen und den Optionsgebieten sind da noch nicht einmal mit einberechnet. Der Zweckverband Steinburg zur Versorgung weitestgehend aller Steinburger Haushalte mit hochmodernen Glasfaserleitungen schreibt damit seine Erfolgsgeschichte fort.

Bis 21. Mai hatten die Grundeigentümer in den vier aktuellen Aktionsgemeinden Zeit und Gelegenheit, ihre Unterschrift unter einen Vertrag mit einem kostenlosen Anschluss zu setzen – jedenfalls, was die ersten 20 Meter von der Straße bis zum jeweiligen Haus betrifft. Wohl auch, weil die Bürgermeister in ihren Gemeinden bis zuletzt kräftig die Werbetrommel gerührt hatten, verzeichneten die mit dem Ausbau betrauten Stadtwerke Neumünster in den letzten Aktionstagen noch einmal einen richtigen Endspurt. „Wir freuen uns natürlich über diesen großen Erfolg und sind froh, dass damit ein weiterer Baustein für den flächendeckenden Ausbau in unserem Kreis mit dem Glasfasernetz erfolgt“, sagt Verbandsvorsteher Ernst-Wilhelm Mohrdiek zum erfolgreichen Abschluss des 13. Aktionsgebietes. „Die Glasfasertechnologie ist ein echter Quantensprung in Hinblick auf die Geschwindigkeit im Internet und ein wichtiger Standortfaktor für Bürger und Unternehmen“, so Mohrdiek weiter.

Stabile Bandbreiten würden in den verschiedensten Anwendungen immer mehr an Bedeutung gewinnen. Ob es um das Herunterladen von großen Softwaredateien geht, das Streamen von Film- und Musikdateien oder auch die Nutzungsmöglichkeiten im medizinischen Bereich – eine sichere Verbindung über das Internet gehöre längst zur Grundausstattung eines privaten Haushalts. „Daher ist die Glasfasertechnologie auch konkurrenzlos“. Nach Mitteilung von Stadtwerke-Sprecher Nikolaus Schmidt soll Baubeginn zum Jahresende sein. Wo und wie die Leitung die Stör quert, ist dabei noch offen.

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erstellt am 31.Mai.2016 | 16:18 Uhr

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