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Norddeutsche Rundschau

04. Dezember 2016 | 15:22 Uhr

24-Stunden-Schwimmen : 275 Kilometer durch Fortuna-Fluten

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

24-Stunden-Aktion im Glückstädter Freibad mit neuen Höchstleistungen der Teilnehmer. Auch Schwimmmeister Kallies mit seinem Team im Dauereinsatz

Zwölf Mal Sponsoren suchen, zwölf Mal Schwimmer motivieren, zwölf Mal die Bahnen vorbereiten, die Technik aufbauen und alle Helfer koordinieren, zwölf Mal für gutes Wetter beten, zwölf Mal Verpflegung vorbereiten und ein Rahmenprogramm organisieren. Aber auch: zwölf Mal gute Laune genießen, fröhliche Menschen am Beckenrand beobachten, den Schwimmern zujubeln, zwölf Mal Sieger verkünden. Am Sonntagmorgen um 9 Uhr endete wieder ein erfolgreiches 24-Stunden-Staffelschwimmen im Fortuna-Bad.

Die zwölfte Veranstaltung war es und wieder war Hauptorganisator Schwimmmeister Rüdiger Kallies schon Tage vorher im Dauereinsatz. Auch wenn ihm mittlerweile unzählige Helfer zur Seite stehen, trägt er die Verantwortung für den erfolgreichen Ablauf der Schwimmveranstaltung. Auch in diesem Jahr war er wieder zufrieden. Es wurden insgesamt 275  000 Meter geschwommen, rund 7000 mehr als im vergangenen Jahr. Alle Teams haben ihre Schwimmleistung steigern können. Und auch die Sponsorengelder waren höher als 2015. Wurden im letzten Jahr 1550 Euro erschwommen, so waren es in diesem Jahr 1833,28 Euro, für die die fünf Teams 24 Stunden im Schwimmerbecken ihre Bahnen zogen. Hinzu kommen in den nächsten Tagen noch die Einnahmen der Tombola, für die der Förderverein Fortuna-Bad 1600 Lose verkaufte. Seit fünf Jahren existiert der Verein inzwischen und engagiert sich seitdem auch für das 24-Stunden-Schwimmen, indem die Mitglieder als Bahnenzähler fungieren und auch die Tombola organisieren. Am 22. Juli will der Verein dieses Ereignis beim Mondscheinschwimmen mit einigen Überraschungsaktionen gebührend feiern. Auch die DLRG war wieder im Dauereinsatz. Die Mitglieder bauten Zelte und Pavillons auf, sorgten für die Sicherheit im Becken und am Beckenrand und für die Verpflegung der Schwimmer und auch der Gäste im Schwimmbad.

Die Ergebnisse waren einmal mehr beeindruckend. Die längste Strecke schwamm wieder Michael Reuter vom Team Edeka Frauen mit 14  000 Metern. Dahinter kamen Gerd Carstens mit 10 750 Metern und Frank Bober mit 9550 Metern. Bei den Damen lag Larina Mohr mit 9100 Metern vor Juliane Kott mit 7300 Metern und Hilke Göttsche mit 6650 Metern. Die Mannschaftswertung lautete: Feuerwehr Wilster und Freunde: 57  550 Meter, Badegäste 57  200 Meter, Stadtwerke/DLRG 56  450 Meter, Edeka Frauen 54  400 Meter, Lady Aktiv Studio 49  400 Meter. Damit haben sich alle Teams steigern können und somit auch die Spendeneinnahmen gesteigert.

Auch Karl-Heinz Jacobs nahm zum wiederholten Mal am 24-Stunden-Schwimmen teil. Über 30 Jahre war er Geschäftsführer der Stadtwerke Glückstadt und hat in den vergangenen zwölf Jahren die Veranstaltung immer unterstützt, auch als Schwimmer. Und auch, wenn er die Geschäftsführung nun abgeben wird, will er im nächsten Jahr wieder dabei sein. „Ich kann doch meine Frau nicht alleine schwimmen lassen, auch, wenn ich an ihre Kilometerleistung nicht herankommen werde.“

Auch die Gästezahlen in diesem Jahr waren zufriedenstellend. „Knapp 600 Gäste haben die Veranstaltung am Sonnabend verfolgt“, freute sich Rüdiger Kallies. Angesichts des doch sehr durchwachsenen Wetters sei das eine tolle Zahl, meinte er. Am Ende der Veranstaltung gab er dann schon mal das Datum des nächsten 24-Stunden-Schwimmens bekannt: am 15. Juli 2017, pünktlich um 9 Uhr wird der Startschuss für das 24-Stunden-Staffelschwimmen fallen. Zuvor wird am 9. Juli 2017 ein Drachenbootrennen im Hafenbecken organisiert. Auch darauf freut sich Kallies schon jetzt.

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erstellt am 18.Jul.2016 | 12:00 Uhr

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