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Norddeutsche Rundschau

06. Dezember 2016 | 19:00 Uhr

Laegerdorf : 250 Fahrer bieten spektakuläre Rennen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Wettkampf der Geländemaschinen. Spannendes Offroadscramble lockt über 1000 Besucher in die Kreidegrube.

Der Offroadscramble „Nordische Wälder“, das vorletzte Rennen in der diesjährigen Renn-Serie für Geländemaschinen, forderte am Wochenende von den Fahrern wieder alles an Können ab: Rasant und spannend wurde es in Lägerdorf für über 1000 Besucher, die verfolgten, wie 250 Fahrer in der Kreidegrube in neun Klassen auf einem Rundkurs gegeneinander antraten. Mitveranstalter Norbert Voß stand am Rande der Strecke und freute sich: „In der Nacht gab es noch Regen, dadurch hatten wir tagsüber weniger Staub. Das war gut für die Fahrer und Zuschauer.“
So konnten die Piloten ordentlich aufdrehen, als es um die Wette durch Wasser und Matsch, über Reifen, Anhänger und Baumstämme durch die Kreidegrube, den Wald und über ein großes Feld ging. Mit gezückten Handys und Cameras standen die Zuschauer bereit und mussten nicht lange auf spektakuläre Motive zu warten. Insbesondere wenn es über den acht Meter langen Anhänger mit Auffahrten an beiden Seiten ging.

Unter den Besuchern waren auch Nadine Hackel aus Mecklenburg-Vorpommern und Christiane Schmaler aus Flensburg, deren Männer mitfuhren. „Es ist sehr aufregend“, sagte Nadine Hackel. „Wir laufen immer dahin, wo wir glauben, sie gut zu sehen“, fügte sie hinzu. Ihr Eindruck: „Die Strecke ist vielfältig und anstrengend, macht aber allen Spaß.“ Das bestätigte auch Fahrer Ole Brassait aus Hamburg. „Die Strecke ist jedes Mal wieder sehr anspruchsvoll.“ Aber: „Es hat aber trotzdem Spaß gemacht. Denn das Wetter war perfekt, es herrschte ein top Boden, und auch die Hindernisse waren klasse.“

Auch einige Profis wie etwa Sven Kiedrowski aus Soltau, Ralf Lüding aus Neumünster und Andreas Rogge aus Ellhöft (Kreis Nordfriesland) waren wieder dabei, die in der Profiklasse schließlich auch die ersten drei Plätze unter sich ausmachten.

Für Organisator und Fahrer Wilhelm Peters, der das Event bereits zum neunten Mal an dieser Stelle und zum 14. Mal insgesamt organisierte, gab es ebenfalls einen Erfolg. In der Klasse 9 der „Super-Senioren“ war er wieder mit von der Partie und freute sich riesig über seinen 4. Platz. „Ich hätte zwischendrin sogar Dritter werden können.“ Da die Saison für ihn bis dato aufgrund von Erkrankungen nicht so gut verlaufen ist, „bin ich aber auch so sehr glücklich“. Zumal er für seinen Erfolg auch einen Pokal einheimste. In Klasse 4 bei den Damen fuhr unterdessen Mitorganisatorin Kimberly Voß erneut allen davon – sechster Sieg im sechsten Lauf. Sehr zur Freude ihres Vaters Norbert Voß, der auch Mitausrichter war. Als solcher zog er durchweg positive Bilanz, allerdings mit einer Einschränkung: „In zwei kleineren Unfällen haben sich die Fahrer leicht verletzt. Insgesamt ist aber bis auf ein paar Blessuren nichts passiert.“

Nun wartet auf die Piloten noch das Abschlussrennen in Plate/Mecklenburg-Vorpommern am Sonnabend, 8. Oktober. Dann stellen sich die Sieger im Gesamtklassement heraus, die sich hier im Matsch schon abzeichneten.

 

>Infos und Kontakt unter www.northtrain.com oder www.offroadscramble.de.




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