zur Navigation springen

Lokales

09. Dezember 2016 | 18:36 Uhr

Neue Schläuche bestehen den Test

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Übung Wehrführer aus Groß Nordende und Uetersen ziehen positive Bilanz: Kommunikation und Technik sind top

„Wasser halt“, ruft Kurt Brandt in sein Funkgerät. Der Groß Nordender Chef der Freiwilligen Feuerwehr erklärt die Übung auf dem Gelände der Firma Mann Bau in der Dorfstraße 132 für beendet. Gemeinsam mit ihren Feuerwehrkameraden aus Uetersen haben seine Leute eineinhalb Stunden lang den Ernstfall geprobt. Beide Einsatzleiter – Wehrführer Brandt und sein Uetersener Kollege Karsten Schütt – ziehen eine positive Bilanz: Die Kommunikation untereinander klappt und die aktiven Brandbekämpfer haben die ihnen zur Verfügung stehende Technik voll im Griff.

Im Zentrum der Wehrübung standen die Prüfung der Wassermenge, die aus den Hydranten strömt, und die Frage, ob sie reicht, um 1000 Meter Schlauch mit genügend Druck zum Löschen zu füllen. Mit einer Zwischendruckstation gelang es sogar, das Wasser im Schlauch die Drehleiter hinaufzulenken. Mit 4000 bis 5000 Litern pro Minute konnten die Einsatzkräfte gegen das imaginäre Feuer vorgehen.

45 Mitglieder der Uetersener Feuerwehr, unter ihnen vier Frauen, und 16 Mitglieder der Groß Nordender Wehr waren im Übungseinsatz. Die Uetersener rückten mit sieben Fahrzeugen an, unter anderem brachten sie ihren Drehleiterwagen und den erst acht Wochen alten Gerätewagen Logistik mit 1000 Meter Schlauch an Bord mit. Der Einsatz des neuen Schlauchsystems in seiner gesamten Länge war für die Uetersener Wehr eine Premiere. Auch im Notfall sind es die Uetersener, die der Nachbarwehr als erste Beistand leisten. „Ausstattung und Manpower sind hier einfach größer“, sagte Brandt.

Eine Schwierigkeit der Übung bestand darin, den Verkehr auf der Dorfstraße, der B431, nicht übermäßig zu behindern. Die Schlauchbahnen, die von den Hydranten über die Fahrbahn führten, mussten mit Schwellen geschützt werden. „Im Ernstfall würden wir die Straße zwischen Kreisel und Brand einfach absperren“, so der Groß Nordender Wehrführer. Jetzt war Polizist Gernot Bednarz bei der Sicherung behilflich.

Brandt dankte Hans Mann für die Bereitschaft, sein Firmengelände für die Übung zur Verfügung zu stellen. Mindestens einmal im Jahr üben die Nachbarwehren gemeinsam. Einige Groß Nordender beobachteten das Geschehen interessiert vom Straßenrand aus. Zur Manöverkritik und zu einem geselligen Ausklang versammelten sich alle Teilnehmer des Übungseinsatzes im Anschluss in der Groß Nordender Wache.

zur Startseite

von
erstellt am 11.Aug.2016 | 09:47 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen