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Lokales

09. Dezember 2016 | 01:07 Uhr

Mölln : Nach Streit in Flüchtlingsheim: 20-Jähriger kommt ins Gefängnis

vom

Der Verhaftete warf in der Unterkunft mit Steinen auf einen Mitbewohner. Einen anderen verletzte er mit einem Küchenmesser.

Mölln | Die Staatsanwaltschaft in Lübeck hat am Donnerstag einen Haftbefehl gegen einen 20-jährigen Jemeniter erlassen. Der junge Mann hatte in einem Flüchtlingsheim in Mölln einen 35-Jährigen mit Steinwürfen am Kopf verletzt und danach einem 19-Jährigen aus Somalia mit einem Küchenmesser in die Hand gestochen. Die Tat ereignete sich bereits am Mittwochabend. Das teilt die Polizei am Freitag mit.

Demnach war es auf dem Gelände der Möllner Flüchtlingsunterkunft aus bisher ungeklärten Umständen zu einem Streit zwischen dem 20-jährigen Asylbewerber aus dem Jemen und einem 35-jährigen aus dem Irak gekommen. Der 20-jährige bewarf den Mann aus dem Irak mit mehreren Steinen und schlug ihm mit einem faustgroßen Stein auf den Kopf. Dieser erlitt dadurch eine Platzwunde am Kopf.

Der Jemeniter ging danach in die Unterkunft und holte ein Küchenmesser. Ein 19-jähriger aus Somalia bekam das mit und verfolgte ihn. Da drehte sich der Verfolgte um und stach dem Somali mit dem Küchenmesser in die Hand. So schildert die Polizei den Vorfall.

Der Tatverdächtige wurde von der Polizei festgenommen. Die beiden Verletzten mussten von einem Arzt behandelt werden. Der Jemeniter sitzt nach Erlassung des Haftbefehlt in der JVA Lübeck.

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erstellt am 29.Jul.2016 | 12:37 Uhr

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