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Landeszeitung

09. Dezember 2016 | 10:53 Uhr

Aukrug : Zwei Gänse kommen groß raus

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

ZDF-Team besuchte Aukrugerin und ihre gefiederten Mitbewohner. Beitrag wird kommende Woche in „hallo deutschland“ ausgestrahlt.

Findelküken „Trude“ und ihre Spielkameradin „Frieda“ werden nun sogar TV-Stars: Die von LZ-Redakteurin Katrin Schaupp großgezogenen Gänsekinder sind in der kommenden Woche im ZDF zu sehen. Ein etwa dreieinhalbminütiger Beitrag über „Trude“, „Frieda“ und deren Gänse-Mama soll im abendlichen ZDF-Boulevardmagazin „hallo deutschland“ (17.10 bis 17.45 Uhr) ausgestrahlt werden. Der genaue Sendetermin steht noch nicht fest.

Vom Findelküken am Straßenrand zum gefiederten Star auf dem ZDF-„Boulevard“ – innerhalb von gut zwei Monaten hat Gänse-Waisenkind „Trude“ eine bemerkenswerte Medienkarriere hingelegt. Was zum Teil auch damit zu tun hat, dass ihre Retterin Katrin Schaupp Redakteurin bei der Schleswig-Holsteinischen Landeszeitung ist. So verfasste die frischgebackene Gänse-Mama schon nach ein paar Tagen als Ziehmutter einen ersten Erfahrungsbericht, auf den Mitte August ein mehrseitiger Artikel im landesweit erscheinenden sh:z-Journal folgte. Auf diese Reportage unter dem Titel „Gans im Glück“ wurde man im ZDF-Landesstudio Schleswig-Holstein in Kiel aufmerksam. ZDF-Redakteur Henner Hebestreit fand die Geschichte von „Trude“, „Frieda“ und deren ungefiederter Gänsemutter so herzerwärmend, dass er sie mit Erfolg der Redaktion von „hallo deutschland“ anbot.

Anderthalb Stunden waren Hebestreit und sein dreiköpfiges Team vorgestern bei Katrin Schaupp zu Gast, um Aufnahmen für den voraussichtlich etwa dreieinhalbminütigen Beitrag zu drehen, der in der kommenden Woche ausgestrahlt werden soll. Von der fürsorglichen Gänse-Mama konnte die TV-Crew unter anderem erfahren, dass „Trude“ und „Frieda“ auf Melonenhäppchen „total abfahren“, auch gern Fußball im Fernsehen gucken, dabei aber keine erkennbare Präferenz für eine der EM-Mannschaften zum Ausdruck gebracht hätten.

Ein Geheimnis, das ZDF-Redakteur Hebestreit womöglich gern gelüftet und exklusiv für das „hallo deutschland“-Publikum enthüllt hätte, bleibt bis auf weiteres unaufgeklärt: Ist „Frieda“ auch tatsächlich „Frieda“ oder eher ein „Fridolin“ – und muss „Trude“ vielleicht irgendwann in „Erich“ umgetauft werden? „Junge Gänse sind morphologisch nicht zu unterscheiden, das heißt, man kann ganz schwer feststellen, ob man eine Gans oder einen Ganter vor sich hat“, weiß Katrin Schaupp. Die Namensgebungen für „Trude“ und „Frieda“ erfolgten ganz spontan. Ob diese korrigiert werden müssen, ist derzeit noch ziemlich unklar – obwohl es Verdachtsmomente gibt. „Frieda war am Anfang größer und dominanter, so dass ich schon dachte, dass sie vielleicht ein Ganter sein könnte, ist nun aber eindeutig die Kratzbürstigere und Krawalligere, während Trude im Gegenzug immer cooler und lässiger wird“, erzählt Katrin Schaupp. Krawallschachtel „Frieda“ muss also wahrscheinlich nicht umgetauft werden – und für „Trude“ hat deren Retterin für alle Fälle schon mal einen Alternativnamen in petto: „Erich“. Nach nunmehr zweieinhalb Monaten als Gänse-Mama hat sich Katrin Schaupp schon allerlei Fachwissen über ihre Ziehkinder angeeignet. „Ich hab mich in Internet-Foren umgeschaut und Fachbücher gelesen“, sagt die Aukrugerin, „aber ich hatte ja gar nicht den Plan, mir Gänse anzuschaffen, und konnte mich somit nicht darauf vorbereiten – und deshalb freue ich mich auch weiterhin über gute Tipps von Leuten, die sich besser mit Gänsen auskennen als ich.“

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