zur Navigation springen

Landeszeitung

28. September 2016 | 13:58 Uhr

Bereit für neue Aufgabe : Weißer Ring: Rath übergibt an Rath

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Opferhilfe im Kreis Rendsburg-Eckernförde unter neuer Leitung.

Karl Rath wird neuer Leiter der Außenstelle Rendsburg-Eckernförde der Opferschutzorganisation Weißer Ring. Am 10. Oktober übernimmt er das Amt von Uwe Rath, der 16 Jahre lang die Arbeit von insgesamt 17 ehrenamtlichen Mitarbeitern koordinierte.

„Wir sind weder verwandt noch verschwägert“, spricht Uwe Rath die Namensgleichheit an. Der pensionierte Kripo-Beamte aus Westerrönfeld will mit 76 Jahren in die zweite Reihe zurücktreten. Seinen Platz wird Karl Rath übernehmen, der seit 2013 für den Weißen Ring tätig ist. Der frühere Schulleiter der Bergschule Fockbek ist 2014 in Pension gegangen. „Aber noch nicht in den Ruhestand“, macht der 67-Jährige aus Osterby deutlich. Er habe eine sinnvolle Aufgabe gesucht. Durch seine berufliche Erfahrung sei er prädestiniert für die Arbeit im Weißen Ring. „Zu mir als Schulleiter kamen auch immer die problematischen Fälle.“

Nach einer internen Ausbildung wird er jetzt die Leitung der Außenstelle in Rendsburg übernehmen. In etwa 275 bis 300 Fällen im Jahr werde man tätig, berichtet Uwe Rath. Da aber bei fast allen Straftaten nicht nur die Opfer, sondern auch deren Angehörige und Freunde betroffen sind, liegt die Zahl der Klienten deutlich höher. Deshalb werde er ein Auge auf die Mitarbeiter haben und schauen, wie es ihnen geht, betont der Außenstellen-Leiter in spe. „Ich werde für Entlastung sorgen, wenn sie sich zuviel aufgebürdet haben“, so Karl Rath.

Nicht nur Hilfe für Opfer von Straftaten – vom Diebstahl über Sexualdelikte bis zu Gewalttaten – wird vom Weißen Ring geleistet, auch die Verhinderung von Straftaten steht auf dem Programm. Prävention in Schulen ist ein Schwerpunkt der ehrenamtlichen Arbeit.> Weißer Ring, Außenstelle Rendsburg, Tel. 868  949, Mail: wr.aussenstelle-rd@gmx.de.


Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen